Konzepte

Viele Konzepte für die gemeinsame Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern wurden von der Lehrerkonferenz und/oder Schulkonferenz beschlossen.
Diese sind bindend, solange nicht etwas anderes beschlossen wurde, unterliegen aber natürlich einer ständigen Weiterentwicklung und Anpassung.

Fordern und fördern - Unser Förderkonzept

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
Das Schulgesetz des Landes NRW sichert jeder Schülerin und jedem Schüler in §1 das Recht auf Bildung, Erziehung und individuelle Förderung zu.

Es liegt die Überzeugung zugrunde, dass jedes Kind unterschiedlich ausgeprägte Begabungen und Talente hat und die Schule den individuellen Bedürfnissen aller Schülerinnen und Schüler gerecht werden muss.
Hierzu gehören sowohl die Förderung von besonderen Begabungen wie auch die Förderung bei Lernschwierigkeiten und Leistungsdefiziten.
Dem widmet sich das Petrinum in einer Vielzahl von Bausteinen, die wir euch und Ihnen hier kurz vorstellen möchten.


Ergänzung- und Förderstunden

Das Förderkonzept im engeren Sinne bezieht sich auf die so genannten Ergänzungsstunden.
Die Stundentafel sieht in der Sekundarstufe I (Klasse 5-9) insgesamt zwölf Ergänzungsstunden vor, von denen bis zu fünf für Unterricht in Teilgruppen genutzt werden können. In diesen Kleingruppen kann an den Schwächen der maximal 15 Schülerinnen und Schülern optimal gearbeitet werden.

Einen Überblick über die derzeitige Verteilung der Ergänzungs- und Förderstunden am Petrinum stellt folgende Grafik dar.

Die Fächer der Förderstunden in den Jahrgangsstufen 6 und 8 können – so weit es die Unterrichtsversorgung zulässt – den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler flexibel angepasst werden.

Teamarbeit und Beratung

Den einzelnen Schüler und die einzelne Schülerin in den Blick zu nehmen, ist uns besonders in der Erprobungsstufe (Jahrgangsstufen 5 und 6) ein großes Anliegen.
Die Klassenleitung agiert seit einigen Jahren in einem Zweiter-Team. Hier finden kontinuierlich Absprachen statt, so dass Besonderheiten oder Auffälligkeiten, sei es im sozialen Umgang miteinander oder die Leistungs-fähigkeit betreffend, berücksichtigt werden können.
Darüber hinaus finden neben den regulären zwei Erprobungsstufen-konferenzen pro Halbjahr, an denen alle Lehrkräfte der Klasse teilnehmen, weitere Teamsitzungen statt, bei denen ebenfalls alle Lehrerinnen und Lehrer ihre Eindrücke schildern und ggf. Maßnahmen für den Einzelnen beschlossen werden können.

Auch in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 hat das Petrinum neben den hier stattfindenden Zeugniskonferenzen so genannte Quartalskonferenzen eingerichtet, um im Anschluss an diese Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern bedarfsgerecht und frühzeitig beraten zu können.
Wenn nötig werden Förderpläne eingesetzt, mit denen Schwächen gezielt aufgearbeitet werden können. Diese ergänzen die bereits seit Jahren eingesetzten Lern- und Förderempfehlungen, die mit den Zeugnissen ausgegeben werden.

Eine funktionierende Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe Eltern, ist uns wichtig. Zwei Elternsprechtage pro Schuljahr, die Möglichkeit, die wöchentliche Sprechstunde der Lehrerinnen und Lehrer aufzusuchen sowie die regelmäßige Kommunikation mit dem Elternhaus mithilfe des Hausaufgabenplaners bieten hierzu Gelegenheit.

Hausaufgabenbetreuung

Im Rahmen des Projekts „Schüler helfen Schülern“ wird während der Übermittagsbetreuung in der siebten Stunde eine Hausaufgabenbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 angeboten.
Die „Großen“ aus EF und Q1 (10 und 11) betreuen hier in kleinen Gruppen von zwei bis drei Kindern das Erledigen der Hausaufgaben und sind kompetente Ansprechpartner, wenn es mal Fragen oder Probleme gibt.

Nähere Informationen hierzu erteilt gerne unsere Sozialpädagogin Frau Lange-Nilius.

Persönlichkietsbildung am Petrinum

Unter Förderung im weiteren Sinne verstehen wir, unsere Schülerinnen und Schüler kulturell, künstlerisch, musisch, sportlich, aber auch in sozialen Bereichen zu fördern und weiterzuentwickeln.

Hier bleibt nur Raum für eine kleine Auswahl unserer Projekte und Angebote:

Förderung Leistungsstarker Schüler*innen

Auch unsere besonders starken Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheiten, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen:

Fahrtenkonzept

Klassen- und Kurswanderungen und -fahrten stellen für Schülerinnen und Schüler Höhepunkte des Schullebens dar: sie „erfahren“ im wahrsten Sinne des Wortes Neues, entdecken außerschulische Lernorte, erweitern ihr politisches Bewusstsein insbesondere als Bürger eines gemeinsamen Europas, bauen sprachliche und emotionale Barrieren und Vorurteile ab, erleben Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer in ungewohnten und spannenden Zusammenhängen, fördern auf gemeinsamen Reisen ihre sozialen Kompetenzen, stärken den Zusammenhalt in Klassen- bzw. Stufengemeinschaft.
Diesen Werten und Zielen fühlen sich auch die Fahrten an unserer Schule verpflichtet.
Gemäß den entsprechenden Vorgaben entscheidet die Schulkonferenz zu Beginn eines jeden Schuljahres neu über das festzulegende Fahrtenprogramm. Im Sinne von Tradition und Verlässlichkeit spielen dabei folgende „große“ Fahrten eine zentrale Rolle und sollen als fester Kernbestand eines jeden Schuljahres durchgeführt werden:


Die „großen“ Fahrten

Prima Klima

Wer? Jahrgangsstufe 5
Wohin? Kloster Brunnen (Sundern)
Wie lange? 5 Tage
Kosten ca. 160€ (inklusive Verpflegung und Busanreise)
Ziel und Inhalt Diese Veranstaltung dient der „Verbesserung der Klassengemeinschaft“ und wird betreut von geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KJG Paderborn. In Absprache mit dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin wird der Arbeitsschwerpunkt der Woche festgelegt, also etwa „Kooperation“ oder „Gewaltprävention“. Abgesehen davon, dass bereits das mehrtägige Zusammensein in der Abgeschiedenheit des Tagungshauses einen gewissen Sozialisationseffekt hat, bietet es den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, ihre Schülerinnen und Schüler in vielfältigen außerunterrichtlichen Bezügen wahrzunehmen, insbesondere begünstigt dadurch, dass sie stets „Beobachter“ und / oder „Mitspieler“ sind, nicht aber „Initiator“, „Leiter“ oder gar „Bewertender“. Darüber hinaus liegt der Vorteil dieser Maßnahme darin, dass junge, aber zugleich erfahrene Teamer immer wieder neue Impulse setzen, motivierende Anreize zum Mitmachen geben und sorgfältig darauf achten, dass die Regeln fairen Miteinanders eingehalten werden und sich z.B. niemand zu Lasten eines anderen profiliert. Wichtig und effektiv ist zudem, dass täglich sowohl mit den Kindern in der sog. Abendrunde als auch später abends mit den Lehrerinnen und Lehrern eine Reflexion der gemeinsamen Aktivitäten vorgenommen wird. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler z.B. Regeln des „Feed-back-Gebens“ einzuhalten und ihr eigenes Urteil zu relativieren, den Leitern und Begleitern wird es dadurch möglich,die Planung noch stärker auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe und deren spezifische Konstellationen abzustimmen.

Skifahrt

Wer? Jahrgangsstufe 8
Wohin? Hochfügen im Zillertal (A)
Wie lange? 7 Tage
Kosten ca. 360€ (inklusive Verpflegung und Busanreise)
Ziel und Inhalt Im Skigebiet Hochfügen bzw. Hochzillertal werden unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Skilaufen vertraut gemacht. Gerade den Anfängern gibt dieses Skigebiet die Möglichkeit, das Ski fahren schnell zu lernen: in der Regel können selbst die Neulinge unter den Skifahrern am Ende der Woche mindestens mittelschwere Pisten bewältigen. Aber auch der soziale, klassenübergreifende Aspekt wird berücksichtigt, denn jede Klasse gestaltet für die gesamte Gruppe ein speziell vorbereitetes Abendprogramm. Die Erfahrung zeigt, dass nicht nur viele die neu gewonnenen Fähigkeiten nutzen und auch im Sauerland nicht mehr auf das Skifahren verzichten wollen, sondern dass sich nahezu alle ehemaligen Petriner auch nach ihrer Schulzeit an diese Woche in den Alpen gerne erinnern.

Besinnungstage / Orientierungstage

Wer? Jahrgangsstufe EF
Wohin? Jugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ OlpeJugendhaus Hardehausen und Jugendhof „Palotti Haus“ Olpe
Wie lange? 3 Tage
Kosten ca. 90€ (inklusive Verpflegung und Busanreise)
Ziel und Inhalt Diese Orientierungstage in Trägerschaft des BDKJ sollen den Schülerinnen und Schülern Impulse zur Identitätsfindung und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit liefern, aber auch interaktionelle Fähigkeiten und soziale Kompetenzen sollen geschult werden. Die Orientierung am Glauben kann als Option für die Lebensorientierung wahrgenommen werden. Zu diesem Zweck sind die Themen auch an der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler orientiert und werden in prozessorientierten Gruppenarbeiten, in denen Kreativität, selbstbestimmtes Handeln und Lernen sowie die persönliche Auseinandersetzung mit den Themen gefördert werden, durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Häuser mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt.

Studienfahrt SII

Wer? Jahrgangsstufe Q1
Wohin? Angebot individueller Ziele (z.B. Toskana, Rom, Prag, London, Surfen...)
Wie lange? 5-7 Tage
Kosten ca. 400€ (inklusive Verpflegung und Busanreise)
Ziel und Inhalt Klassenfahrten und auch Studienfahrten in der Sekundarstufe II dienen neben der inhaltlichen Zielsetzung, dem Kennenlernen außerschulischer Lernorte mit gezielten Schwerpunkten z.B. dem sportlichen Schwerpunkt und dem Erwerb eines Surfscheins beim Surfen an der Ostsee, dem geschichtlich / religiösen / sprachlichen / geografisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt aus den Bereichen der Gesellschafts- und Naturwissenschaften unserer Schule bei den Fahrten nach Rom, in die Toskana, nach London oder Prag auch einer umfassenden pädagogischen Orientierung mit Blick auf das soziale Verhalten in der Gruppe sowie der Lernerfahrungen in der Organisation und Gestaltung des täglichen Zusammenlebens. Dieses ermöglicht beispielsweise das Übernachten in Hotels oder auch das Zusammenleben und –kochen in Bungalow-Unterkünften. Zudem sind Fahrten für Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien oftmals die einzige Erfahrung des Verreisens gerade auch über die Landesgrenzen hinaus. Somit erfüllen diese Fahrten eine wichtige Funktion für die Erfüllung des schulischen Erziehungsauftrages. Sie wirken verbindend, integrativ, bildend und dienen der Persönlichkeitsbildung der Schüler und Schülerinnen.

Austauschfahrten

Schüleraustausch mit der fr. Partnerschule Sept Vallées

Wer? Jahrgangsstufe 8
Wohin? Hesdin
Wie lange? 8 Tage
Kosten ca. 100€ (inklusive Verpflegung und Busanreise)
Ziel und Inhalt Die Fahrt zielt auf den Erwerb und die Vertiefung der Sprachkenntnisse und der Sprachfertigkeiten ab. Darüber hinaus sollen das Land und die Menschen, die in diesem Land leben, den Schülerinnen und Schülern näher gebracht werden.

Polenaustausch

Wer? Jahrgangsstufe EF
Wohin? Partnerschule
Wie lange? 5 Tage
Kosten ca. 250€
Ziel und Inhalt Schwerpunkt der deutsch-polnischen Schulpartnerschaft ist vor allen Dingen die persönliche Begegnung von jungen Polen und Deutschen, denen dadurch die Gschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft des jeweiligen anderen Landes näher gebracht werden sollen. Der Austausch leistet also einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, indem unter anderem Berührungsängste und Vorurteile zwischen den jungen Menschen beider Länder abgebaut werden. Gerade der deutsch-polnische Schüleraustausch versteht sich als ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des – historisch bedingt – nicht immer einfachen Verhältnisses zwischen Deutschen und Polen in einem wachsenden Europa, die vor allem durch persönlichen Kontakt, auf direktem, unbürokratischem und schnellem Weg verbessert und gefestigt werden kann.

Weimar Fahrt

Wer? Jahrgangsstufe Q2
Wohin? Weimar
Wie lange? 3 Tage
Kosten ca. 90€
Ziel und Inhalt Die Schülerinnen und Schüler sollen auf dieser Wochenendfahrt Weimar und die nähere Umgebung kennenlernen. Goethe und Schiller mit ihren jeweiligen Häusern und ihren Auswirkungen stehen ebenso im Mittelpunkt der Betrachtung wie eine Stadtführung durch die Stadt selbst und ein Besuch des KZs Buchenwald. Kultur und Geschichte können und sollen in unmittelbarem Zusammenhang erlebt werden.

Verdun Exkursion

Wer? Jahrgangsstufe EF
Wohin? Verdun
Wie lange? 3 Tage
Kosten ca. 60€
Ziel und Inhalt Es handelt sich um eine Fahrt zu den Gedenkstätten in Verdun. Im Rahmen dieser Fahrt werden die Denkmäler rund um die Schlachtfelder Verduns, wie der Douaumont, die Zitadelle, die zerstörte Ortschaft Fleury, zahlreiche Museen und natürlich die Soldatenfriedhöfe der verschiedenen Nationen besucht.

Sonstige Fahrten

Wanderungen, Museumsbesuche, Besuche von universitären oder industriellen Einrichtungen gehören auch zu den Unternehmungen, an denen alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe teilnehmen.
Xanten (Fachschaft Latein) ca. 20€
Universität Paderborn (Fachschaften Chemie und Physik) ca. 10€
Oerlinghausen (Fachschaft Geschichte) ca. 15€
Braunkohletagebau Gartzweiler (Fachschaft Erdkunde) ca. 20€
Wewelsburg KZ-Gedenkstätte (Fachschaft Geschichte) ca. 10€
BIZ Meschede (Fachschaft Sozialwissenschaften) ca. 5€

Vertretungs­konzept

I. Ziele

  1. Ziel ist, die Qualität und die Kontinuität des Unterrichts so weit wie möglich zu erhalten und so wenig Unterricht wie möglich ausfallen zu lassen.
  2. Das Konzept soll Transparenz, Eindeutigkeit und Berechenbarkeit für Kollegium, Schülerinnen und Schüler und Eltern schaffen.
  3. Dabei gilt es, eine Balance zwischen der Unterrichtssicherung und einer möglichst ausgewogenen Belastung der Kolleginnen und Kollegen zu finden.

II. Grundsätze

  • Vertretungsunterricht ist grundsätzlich Unterricht und in der Regel auch Fachunterricht.
  • Randstunden sind zu vertreten, sofern Personalressourcen vorhanden sind. Per Erlass gilt in den Jahrgangsstufen 5 und 6, dass alle Stunden vertreten werden sollen.
  • Eine ausgewogene Jahresbelastung für den Vertretungsunterricht entsprechend dem Umfang der Unterrichtsverpflichtung der Kolleginnen und Kollegen wird angestrebt.
  • Auch nachmittags wird vertreten, und zwar jedes Fach. Randstunden können ggf. entfallen.

III. Verfahren/Maßnahmen

Sekundarstufe I

  1. Bei vorhersehbarem Vertretungsbedarf (Fortbildung, Klassen- und Kursfahrten etc.) bereiten die Kolleginnen und Kollegen (soweit es möglich ist) Unterrichtsmaterial/Arbeitsaufträge für den Vertretungsunterricht vor und legen dieses/diese ins Fach des betreffenden Kollegen oder zu Frau Möhlmeier.
  2. Bei kurzfristigem Ausfall (ad-hoc-Vertretungen) gilt bei der Auswahl der Vertretungskraft folgende Rangfolge:

   a. Vertretung durch Lehrkräfte, die durch die Abwesenheit von Klassen freigesetzt werden,

   b. Vertretung durch einen Fachlehrer

   c. Vertretung durch Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten (bei längerer Erkrankung einer Lehrkraft)

   d. allgemeine Vertretung.

3. Jede Lehrkraft hat pädagogisch sinnvolles Unterrichtsmaterial in Klassenstärke vorbereitet zur Hand für ad-hoc-Vertretungen. Dies können Aufgaben zu Themen sein, die im normalen Schulalltag zu kurz kommen, aber allgemein, ggf. fächerübergreifend (z. B. Methodentraining), wichtig bzw. von Interesse sind. Diese Materialien sollten dem Niveau der jeweiligen Klassenstufe entsprechend zusammengestellt sein. Die Ordner der einzelnen Fachschaften enthalten geeignetes Material.

Sekundarstufe II

  1. Bei vorhersehbarer Absenz im Bereich der S II erhält der Kurs die Aufgabe vom Fachlehrer/von der Fachlehrerin in der Regel vorab, per E-Mail oder über Lernplattform. Auch die Material- und Aufgabenbereitstellung durch Auslage in Hängemappen ist möglich (s. auch Punkt 2). Auf dem Vertretungsplan erscheint dann das Kürzel A für „Aufgabe“.
  2. Stellt der Fachlehrer/die Fachlehrerin Material zur Verfügung, erscheint auf dem DSB ein M bzw. der Text „Materialordner“. Die Schülerinnen und Schüler nehmen sich in dem Fall ihr Material aus der entsprechenden Hängemappe.
  3. Für den Fall, dass keine Aufgabe gestellt bzw. kein Material bereitgestellt werden kann, haben die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schuljahres Hinweise bekommen, wie sie selbstständig sinnvoll weiterarbeiten können. Auf dem DSB erscheint dann das Kürzel SÜ für „Selbstständiges Üben“.
  4. In speziellen Fällen (z. B. im Fach Kunst) kann im Bereich der S II Anwesenheitspflicht angeordnet werden. Dies erscheint ebenfalls auf dem DSB. Dann wird eine Anwesenheitsliste herumgegeben, auf der alle Anwesenden unterschreiben und die am Ende der Stunde ins Fach der Lehrkraft gelegt wird.