Veranstaltungen

An unserer Schule finden viele Veranstaltungen statt: Theateraufführungen, Konzerte, SV-Aktionen und vieles andere. Hier gibt es Berichte von den stattgefundenen Veranstaltungen.

Schnupperkurs Volleyball am 17.09.2018

Volleyball??? War das nicht…

Das war von so manch einem Fünftklässler die erste Reaktion als sie erfuhren, dass sie am Montag, den 17.09. 18 einen Schnupperkurs Volleyball mitmachen durften. Neben sehr abenteuerlichen Vorstellungen über diese Sportart hatte aber auch schon so manch einer Erfahrungen in der Grundschule oder in der Freizeit im Schwimmbad sammeln können und so freuten sie sich auf den Schnupperkurs. Auch waren die jungen Petriner gespannt, wie es sein würde, als sie erfuhren, dass für diesen Schnupperkurs ein Vertreter des Westdeutschenvolleyballverbandes eingeladen worden ist.

Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Schon das Erwärmungsspiel zeigte ihnen, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten im Volleyballsport wichtig sind. Denn neben dem sportlichen Können war auch Teamarbeit während des gesamten Schnupperkurses gefragt. Ob es nun als Coach für den Mitschüler war oder aber auch beim Abklatschen zur Begrüßung und zur Verabschiedung. So vergingen die zwei Schulstunden sehr schnell und bei so manch einem konnte die Lust auf mehr geweckt werden. Auf weitere so positive Reaktionen hofft die Fachschaft Sport auch bei den Sechsklässler, die am Dienstag, den 25.09.2018, an dem Schnupperkurs teilnehmen dürfen.

Für alle, die Lust bekommen haben Volleyball zu spielen, aber auch für die noch Unentschlossenen bietet das Petrinum eine Volleyball- AG an: in einem 14-tägigem Wechsel kann die Unterstufe und die Mittel- und Oberstufe dienstags den Volleyballsport besser kennen lernen und auch ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern. Nähere Informationen hängen am Sportbrett oder können auch im Lehrerzimmer erfragt werden.

schnupperkurs volleyball

Spendenbasar 2016

Spendenbasar am „Tag der offenen Tür“ 2016
Oder : Aller guten Dinge sind drei

Nunmehr zum eben 3. Mal haben sich Petrinerinnen und Petriner, namentlich die Klasse 6d und erneut einige schon letztjährige Helferinnen aus der 7b sowie wir Kolleginnen Frau Nolte und ich, mit einem Spendenbasar freiwillig engagiert zugunsten des „Elternhauses“ für Familien krebskranker Kinder, die in der Uniklinik Göttingen behandelt werden.
Auch dieses Jahr fanden unsere liebvoll mit und ohne Mütter hergestellten Eigenproduktionen von Kosmetik bis Kulinarik, allerhand adventliches Deko-Werk, hör- und lesbare Literatur sowie –neu im Angebot- Motivtassen und –handyhüllen aus der Siebdruckwerkstatt von Herrn Paschkewitz‘ KU-WI-Kursen Anklang und ließen die Spendenbox klingeln.
Wir danken natürlich allen Unterstützern, auch denjenigen, die hier jetzt nicht ausdrücklich erwähnt werden. Sie haben uns geholfen, den Spendenbasar zu einer neuen altruistischen „Tradition“ am Petrinum wachsen zu lassen.

Allen Erkrankten, ihren Familien und Freunden wünschen wir wie immer Mut, Durchhaltevermögen und Genesung!

EM Puhl

Sommerkonzert 2016

Physik bei James Bond – Geschüttelt, nicht gerührt

Nie war die Vermittlung physikalischer Inhalte aufregender. Prof. Metin Tolan von der Uni Dortmund schaut den technischen Spielereien der James Bond Filme auf die Finger und fühlt dem Supertüftler Q auf den Zahn.
Prof. Tolan selbst sagt: „Dass sich 007 bei seinen atemberaubenden Stunts nie den Hals bricht, ist nicht Glück, sondern angewandte Physik!“
Dazu erklärt er in seinem Vortrag beispielsweise, wie eine Röntgenbrille funktioniert und ob man wirklich einem abstürzendem Flugzeug hinterherspringen und einsteigen kann.
Schließlich beantwortet Tolan auch die Frage aller Fragen:
Warum trinkt James Bond seine Martinis stets geschüttelt und nicht gerührt?


Termin: Donnerstag 03.03.2016
Ort: 19.00 Uhr in der Aula des Schulzentrums
Eintritt frei

Projekttage 2015

WAZ vom 24. September 2015

Die Vergangenheit der eigenen Region kennen zu lernen kann ein spannendes Projekt sein. 20 Oberstufen-Schüler des Gymnasiums Petrinum konnten diese Erfahrung nun selbst machen. Für die angehenden Abiturienten öffnete das Museum Haus Hövener seine Archive. Unter den Oberbegriffen „Umwelt & Gesundheit“ wagten die Schülerinnen und Schüler einen Blick in die Heimatgeschichte.
Bilder der vergangenen 300 Jahre

Das Museum stellte Dokumente, Urkunden und Bilder der vergangenen 300 Jahre vor, um die Frage zu beantworten, wie unsere Vorfahren arbeiteten und welche Gefahren für Leib und Leben bestanden. Dabei ist natürlich auch Vorsicht geboten. „Der Schutz von Archivalien und Musealien ist oberste Priorität des Museums. Die Teilnehmer des Projektes durften nur unter fachmännischer Aufsicht die Dokumente berühren und bestaunen“, so Carsten Schlömer, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Haus Hövener.

Bei der Zusammenarbeit zwischen schulischer Einrichtung und dem Museum kamen bemerkenswerte Erkenntnisse heraus. Für die Bergleute der Region war noch vor 200 Jahren der tägliche Broterwerb eine harte Berufung. Schichtzeiten und Arbeitsbedingungen waren so katastrophal, dass Knappschaftsvereine und der Betreiber des Stollens für eine Krankenversorgung im Schadensfall zu sorgen hatten. Dennoch gab es viele gerade arme Menschen, die keinerlei ärztliche Versorgung erhielten. Verloren sie ihr Hab und Gut oder wurden schwer krank, waren sie auf Almosen angewiesen, die oft nicht zum Leben reichten.

Es sind wirklich bemerkenswerte Erkenntnisse herausgekommen. Die Schüler haben ein unglaubliches Potenzial, so dass die Arbeit auch Spaß machte“, so Alena Decker, studentische Praktikantin im Haus Hövener.
Kleine historische Heimatforschung

Die Projektgruppe, die von Heiner Duppelfeld und Dr. Christoph Thüer geleitet wurde, nahm mit, dass eine Gesundheitsversorgung in der Arbeitswelt nichts Alltägliches ist. Um die Erkenntnisse letztlich festzuhalten, wurden alle Ergebnisse in einem Aufsatz zusammengefügt. Dieser steht als kleine historische Heimatforschung der Petriner jedem interessierten Besucher kostenlos auf Anfrage zur Verfügung.

 

Crash Kurs

Crash-Kurs-Veranstaltung für die Jahrgangsstufe Q2

Am Dienstag, den 08.09.2015 fand in der Aula des Gymnasiums Petrinum in Brilon die Veranstaltung „Crash-Kurs NRW – Realität erFAHREN“ statt. Dabei handelt es sich um eine mittlerweile landesweit durchgeführte Präventionskampagne mit dem Ziel, die Anzahl von Verkehrsunfällen mit schweren Folgen nachhaltig zu verringern. Hintergrund des Projekts ist die Tatsache, dass der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen überproportional hoch ist. So verursachten „Junge Fahrer“ im Alter zwischen 18 und 24 Jahren im Jahr 2014 im Hochsauerlandkreis mehr als 20 Prozent der Verkehrsunfälle mit schweren Folgen, während ihr Anteil an der Bevölkerung bei lediglich 7,9 Prozent liegt.
Crash Kurs NRW versucht mit radikalen Mitteln, die Aufmerksamkeit der Fahranfänger zu wecken. Sie zeigt mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern, welches Leid Verkehrsunfälle verursachen. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung zu bewirken.
An der etwa 90-minütigen Veranstaltung in der Aula nahmen nicht nur die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2, von denen eine ganze Reihe bereits einen Führerschein besitzt, teil, sondern auch Schüler der Gymnasien in Marsberg und Winterberg sowie des Briloner Berufskollegs, sodass die Aula mit fast 600 Schülern sehr gut gefüllt war. Diese hörten sehr still, konzentriert und innerlich sichtlich bewegt den emotionalen und sehr persönlichen Schilderungen von Polizisten, Feuerwehrmännern, einem Notarzt, einem Seelsorger und unmittelbar Betroffenen zu.
Durch das Programm führte der Verkehrssicherheitsberater Rolf Schemme. Antonius Bigge von der Polizeiwache Marsberg berichtete von einem tödlichen Verkehrsunfall, den ein junger Mann auf der Madfelder Straße in der Nacht verursacht hatte. Offensichtlich durch überhöhte Geschwindigkeit kam der junge Mann von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum. Der Notarzt Karsten Müller, der seit 2007 in einem Rettungshubschrauber fliegt, erzählte von seinem Berufsalltag. Ein Unfall in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember 1999, der in der Region für Schlagzeilen gesorgt hatte, wurde aus mehreren Perspektiven beleuchtet. Auf der Strecke von Oeventrop nach Freienohl war ein PKW, in dem sich fünf junge Leute auf dem Rückweg von einer Konzertveranstaltung in Köln befanden, auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Holztransporter zusammengestoßen. Alle fünf PKW-Insassen im Alter zwischen 17 und 23 Jahren waren bei dem Unfall ums Leben gekommen. Zunächst berichtete Lutz Klosterhoff von der Polizeiwache Arnsberg von seinem Einsatz bei dem Unfall. Seine Erinnerungen sind noch allgegenwärtig, besonders die Tatsache, dass immer mehr Menschen an den Straßenrand gelegt und zugedeckt wurden. Zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Oeventrop, Thomas Sölken und Ralf Kraus, schilderten den Einsatz aus ihrer Perspektive, sie waren für die Bergung der Körper aus dem Fahrzeug verantwortlich. Auch der bei dem Unfall unschuldig beteiligte Fahrer des Holztransporters, Heinz Rohleder, kam zu Wort und betonte, dass er die Bilder nicht mehr vergessen könne. Von einem anderen Unfall aus dem Jahre 2011 berichtete Dominik Schreivogel, der nach einer Feier nach bestandener Meisterprüfung auf der nächtlichen Rückfahrt mit seinem Fahrzeug in einen Straßengraben geraten war. Er hatte 6 Wochen im Koma gelegen und bei dem Unfall beide Beine und einen Unterarm verloren. Dominik Schreivogel schilderte, wie sich sein Leben durch den Unfall und seine Abhängigkeit vom Rollstuhl seitdem veränderte und verkomplizierte. Der auch ihm zur Seite stehende Notfallseelsorger Hans Bexhaus vom Pastoralverband Winterberg berichtete von seiner psychisch schweren Aufgabe bei den Gesprächen mit Angehörigen.
Anfang und Ende der Veranstaltung stellte eine Karte des HSK mit 14 Totenkreuzen dar, die für 14 tote junge Erwachsene im Kreis während der letzten drei Jahre standen. Das Ziel der Kreispolizeibehörde sei es, diese Karte in eine weiße Karte zu verwandeln. Dabei ist man auf einem guten Weg, die Zahl der getöteten und verletzten „jungen Fahrer“ ist eindeutig rückläufig, möglicherweise auch durch diese Form der Prävention.

Heiko Maaß

MINT Road Show 2015

Die MINT Road-Show aus Mecklenburg-Vorpommern hat am Dienstag, den 1.9.2015, Station am Petrinum gemacht. Dort konnten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Sek. II über Studienangebote in Mecklenburg-Vorpommern, speziell in den MINT Fächern informieren.
Neben nützlichen Infos zum allgemeinen Studium, insbesondere in Mecklenburg Vorpommern, wurden an vier Station konkrete Studienangebote vorgestellt.
Dabei wurde beispielsweise der Studiengang Biomedizinische Technik vorgestellt. Dort wurde neben dem Studium der Bildgebenden Verfahren der medizinischen Diagnostik, wie etwa der CT oder MRT, auch die Forschung an Implantaten und Prothesen vorgestellt.
An weiteren Stationen wurde unter anderem aufgezeigt, wie man mit Hilfe von kaltem Plasma, die Wundheilung verbessern kann oder wie mit Hilfe von Maisanbau ein Beitrag zum Umweltschutz erfolgen kann, indem man Mais zur Herstellung von Einkaufstüten verwendet.
Schließlich wurde dargestellt, wie Studenten im Rahmen des Ingenieursnachwuschswettbewerbs „Formula Student“ einen Rennwagen gebaut haben.
Die Schülerinnen und Schüler waren von den anschaulichen Darstellungen und Erklärungen der Studentinnen und Studenten begeistert und stellten zahlreiche Fragen, die Ihnen sehr kompetent beantwortet wurden.
Vielleicht hat der/ die ein oder andere ja hilfreiche Infos für ein anstehendes Studium in einem MINT Fach bekommen!! Wir hoffen es!!

Wir bedanken uns beim Land Mecklenburg-Vorpommern für diese überaus gelungene Informationsveranstaltung bei uns am Petrinum.

Weitere Infos unter. http://mint.studieren-mit-meerwert.de/

Sommerkonzert

Ankündigung Sommerkonzert

sommerkonzert

Sommerkonzert am Petrinum-„Sounds of Summer“

Es ist wieder soweit, Unterstufenchor, Schulchor, Big Band, Junior Big Band und Big Band Combo „Skyliner“ laden ganz herzlich ein zum diesjährigen Sommerkonzert am Petrinum.
Unter dem Titel „Sounds of Summer“ präsentieren Petriner Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr ihr Sommerkonzert. Gute Laune Musik, swingende und poppige Stücke zum Thema „Sommer“ nehmen das Publikum dieses Jahr wieder mit auf eine bunte Reise durch das Land der Musik. Kurz vor dem Konzert steigt das Lampenfieber der jungen Musikerinnen und Musiker, denn am Donnerstag, 28. 5. 2015 um 19 Uhr verwandelt sich die Aula des Schulzentrums Zur Jakobuslinde in Brilon zu ihrer großen Musikbühne.
Eintrittskarten zum Preis von 2€ für Schüler bzw. 4€ für Erwachsene sind ab Montag, 11. Mai bei Music World, Buchhandlung Podszun, Buchhandlung Käpt´n Book in Brilon und Olsberg sowie im Sekretariat des Petrinums und an der Abendkasse erhältlich.
Das Bild zeigt ein Foto vom Konzert im letzten Jahr, das vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

 

Weihnachtskonzert 2014 am Petrinum

Bild vom Weihnachtskonzert 2014

Einen adventlichen Ohrenschmaus der besonderen Güte lieferten Schülerinnen und Schüler des Petrinums dem Publikum beim diesjährigen Weihnachtskonzert. Unter Leitung von Clarissa Gosselke und Siegmar Paschkewitz zeigten Schulchor, Unterstufenchor und Bläserkreis in der vollbesetzen Aula des Schulzentrums, zu welch tollen Leistungen sie fähig sind. Ob Weihnachtsklassiker oder anspruchsvolle Bläsersätze, die Chöre und der Bläserkreis verstanden es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger aus allen Jahrgangsstufen waren dabei vertreten. Angefangen vom Unterstufenchor mit 40 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 5 bis 7, über den Bläserkreis mit 16 Mitgliedern der Stufen 5 bis Q2 und dem Schulchor ab Klasse 8 mit 33 Mitgliedern, verstanden es die 89 Schülerinnen und Schüler den musikalischen Funken überspringen zu lassen. Einer der vielen Höhepunkte des Konzerts war sicher das Stück von Lionel Richie und Michael Jackson „We are the world“, das alle Schülerinnen und Schüler am Ende gemeinsam sangen und spielten.
Mit langanhaltendem Applaus ließ das Publikum die Künstlerinnen und Künstler dann auch spüren, dass sich die Mühen der Vorbereitung gelohnt hatten.

Petriner Theater-AG begeistert Groß und Klein

Dass Märchen nicht nur historisch sein müssen, sondern durchaus auch einen Bezug zum aktuellen Geschehen haben können, bewies in eindrucksvoller Weise die Theater-AG des Petrinums unter der Regie von Hildegard und Ludger Knoke mit ihrer diesjährigen Aufführung. 13 hochmotivierte und begeisterte Schauspielerinnen und Schauspieler der Klassen 6 bis 9 zeigten vor liebevoll gestalteter und effektvoll beleuchteter Kulisse das Märchen von den zertanzten Schuhen, in dem es darum geht, dass die vier Töchter des Königs des Nachts heimlich durch den Zauberwald schleichen. Ihr Ziel ist das Schloss der verwunschenen Prinzen, wo sie die ganze Nacht durchtanzen.
Am Anfang des Stückes erfahren wir, dass die Prinzen( herrlich gespielt von Hanna Schulte, Leah Bartsch und Justin Bednorz) ziemlich böse Gesellen sind, die der Kräuterfee Petersilia (hervorragend interpretiert von Julia Malinowski) den Garten verwüsten wollen und deshalb von dieser in das Zauberschloss verbannt werden. Doch Vater König (überzeugend zornig gespielt von Noelle Baulmann) möchte allzu gerne wissen, was seine pfiffigen Prinzessinnen(toll interpretiert von Franziska Kraft, Charlotte Walters, Sophie Frieburg und Magdalena Bohnenkämper) so treiben. Deshalb engagiert er verschiedene Kandidaten, die das Geheimnis seiner Töchter lüften sollen. Da ist zunächst einmal der fahrige Ritter Kunibert (Hanna Schulte hat diesen Part glaubwürdig gespielt)), dem die gestellte Aufgabe misslingt. Anschließend erscheint der überaus nervöse Norbert Nervenbündel (überaus glaubwürdig interpretiert von Johanna Mündelein), mit dem man einfach Mitleid haben muss. Ihm scheinen auch die in der Fernsehwerbung angepriesenen Beruhigungsmittel nicht zu helfen. Sein Schicksal ist besiegelt und er wird vom treuen Diener Jeremias(Simon Mehler, dem man die Treue zu seinem Herrn bedenkenlos abnimmt) kurzerhand per königlicher Sackkarre in den Statuengarten befördert. Nun betritt der geheimnisvolle Edward Snowden (toll gespielt von Leah Bartsch) mit seinem NPA- Koffer die Bühne. Es stellt sich heraus, dass er bei dem geheimen Geheimdienst NPA tätig war, der sich, sehr zur Freude der jüngeren Zuschauer, als Nationale Pups Agentur herausstellt, die über den momentanen Verdauungszustand aller Könige dieser Welt Bescheid weiß. Doch seine modernen Überwachungsmethoden überlisten die Prinzessinnen kurzerhand mit den Waffen einer Frau, indem sie die Kameras mit ihren Büstenhaltern verhängen. Auch er muss scheitern und wird samt den Dessous als Statue in den königlichen Park geschoben. Nun betritt ein „stark“ verwundeter Soldat (mitleiderregend und jammervoll gespielt von Judith Schiller) die Bühne. Er wimmert bei der Kräuterfee um Hilfe und erhält sie schließlich unter schallendem Gelächter des Publikums in Form eines echten Hello Kitty- Pflasters. Von der Alten, die sich als seine Mutter herausstellt, bekommt er noch einen knallbunten „Tarnmantel“ verpasst, in dem ihn die Prinzessinnen nicht sehen können, wohl aber die Kinder im Publikum. Daraus ergeben sich beim Gang der Prinzessinnen durch den geheimnisvollen Zauberwald (toll gestaltet von den Kulissenmalerinnen), viele lustige Situationen. Zwerg Pimpfi ( entsprechend keck gespielt von Zippora Jeyabalan) stellt sich als vehementer Dortmund-Fan heraus, der statt seiner Zwergenmütze eine Dortmund-Kappe trägt. Als die Prinzessinnen ihm zu frech werden, droht er, sie in die Veltins-Arena zu verbannen, wo sie den Rest ihres Lebens als Schalke-Fans verbringen müssen. Doch am Ende geht alles gut aus. Die Prinzessinnen bekommen ihre Prinzen, der Soldat bekommt die vierte Prinzessin, die keinen Prinzen abbekommen hat, und der Schuster darf weiterhin neue Tanzschuhe machen.
So durfte das Publikum auch in diesem Jahr wieder ein tolles Märchenstück erleben. Die nach der letzten Vorstellung geforderte Zugabe wird im nächsten November mit einem neuen Stück gegeben.
An dieser Stelle noch einmal der Dank an alle, die in irgendeiner Weise geholfen und damit zum Erfolg des Märchentheaters beigetragen haben.

Pausen-WM

Spanien gewinnt die WM – auf dem Schulhof

Am Gymnasium Petrinum in Brilon wurde in den beiden letzten Schulwochen vor den Sommerferien eine Fußball-Pausen-Weltmeisterschaft durchgeführt. Dabei traten die Klassen aus den Jahrgangsstufen fünf bis sieben gegeneinander an. Am Ende setzte sich die Klasse 7b, die sich als Spanien angemeldet hatten, durch.
Parallel zu der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien wurde auch am Briloner Gymnasium Petrinum der Weltmeister im Fußball gesucht. So konnten sich die Klassen fünf bis sieben für die Spiele, die in den großen Pausen und der Mittagspause durchgeführt wurden, mit einer Nation ihrer Wahl anmelden. So spielten in Gruppe 1 die Mannschaften der Elfenbeinküste (5b), England (5c), Costa Rica (6a) und die Niederlande (6b) um den Einzug ins Halbfinale. In der zweiten Gruppe trafen Honduras (6c), Bosnien-Herzegowina (7a), Spanien (7b) und Iran (7d) aufeinander. Nach jeweils sechs Gruppenspielen qualifizierten sich in Gruppe 1 die Niederlande mit drei Siegen und Costa Rica mit zwei Siegen für die Vorschlussrunde. Dazu gesellten sich die Teams von Honduras und Spanien, die wie Bosnien-Herzegowina auf jeweils sechs Punkte kamen, aufgrund des Torverhältnisses.
Im Halbfinale besiegte dann Spanien die Niederlande mit 3:1. Honduras setzte sich deutlich mit 4:1 gegen Costa Rica durch. So kam es im Finale, das kurzerhand vom Schulhof auf den nahe gelegenen Kunstrasenplatz verlegt wurde, zum erneuten Kräftemessen zwischen der 6c und der 7b. In der Vorrunde hatten die Siebtklässler knapp mit 3:2 die Oberhand behalten. Im Finale, das über zwei Halbzeiten in zwei verschiedenen Pausen lief, ging es dann aber ins Elfmeterschießen. Hier behielt Spanien die Nerven und setzte sich am Ende mit 2:1 durch. Geleitet wurden alle Spiele von den Sporthelfern, denen Sportlehrer Torben Stratenschulte ein großes Lob aussprach: „Die Sporthelfer haben einen tollen Job gemacht. Sie haben immer flexibel reagiert, wenn eine Klasse ein Problem hatte. Zudem haben sie spontan das Finale auf den Kunstrasen verlegt, als auf dem Schulhof schon die Vorbereitungen für das Schulfrühstück am letzten Schultag liefen.“ Dort konnte sich zumindest in Brilon Spanien über den Gewinn des Pausen-Weltmeister-Titels 2014 und einen neuen Fußball, der den Spielern der Klasse 7b von Schulleiter Johannes Droste übergeben wurde, freuen.

pausen wm

„Hollywood in concert“ – gelungenes Konzert am Gymnasium Petrinum

Musikensembles begeistern mit einer Reise durch die Filmmusik

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Hollywood in concert – so lautete am vergangenen Freitag das Motto des Konzerts, zu dem die verschiedenen Musikensembles des Gymnasium Petrinum eingeladen hatten. Alte Filmklassiker und neue Blockbuster ließen die drei Chöre (Leitung: Clarissa Gosselke), die verschiedenen Big Band Besetzungen (Leitung: Dr. Elmar Nordmann) und der Bläserkreis (Leitung: Siegmar Paschkewitz) wieder aufleben und präsentierten dem Publikum ein buntes und kurzweiliges Programm. Mit einem zweistündigen Konzert – bei dem Melodien aus verschiedenen Filmgenres, von Krimi über Liebesfilme und Dramen bis zum Familienfilm, zu Gehör gebracht wurden – begeisterten die Nachwuchsmusiker in einer voll besetzten Aula.
Den Start in den Konzertabend gestaltete der Unterstufenchor mit Liedern aus verschiedenen Walt Disney Filmen. Sie ließen Tarzan von Liane zu Liane springen, Balu der Bär tanzte durch den Dschungel und der König der Löwen begegnete mit „Can you feel the love tonight“ seiner Liebe. Der erste Teil des Konzertabends war geprägt von ruhiger, emotionaler und einfühlsamer Musik. So sang beispielsweise der Projektchor „Vous sur te chemin“ aus Die Kinder des Monsieur Mathieu oder der Schulchor „There you’ll be“ aus Pearl Harbour.
Die musikalische Eröffnung des zweiten Teils übernahm die Big Band Brass mit der „Muppetshow“ und verwies dabei bereits auf eine stimmungsvolle, schwungvolle und fetzige zweite Halbzeit. Der Bläserkreis ließ u.a. Melodien aus „Fluch der Karibik“ erklingen und die Big Band unternahm eine musikalische Reise zu den Filmen „Pink Panther“ und „James Bond“
Den Abschluss des Sommerkonzertes gestaltete der Schulchor mit dem fetzigen Lied „I’m a believer“ aus dem Film Shrek.
Begeisterter Applaus brandete nach dem kurzweiligen Konzert auf – und ohne eine Zugabe ließen die Zuhörer Musiker und Sänger natürlich nicht von der Bühne.

Spendenaktion

Und dann ist es endlich so weit: Die schriftlichen Abiturklausuren sind schon lange geschrieben, Pläne für das erste Jahr nach der Schule werden allmählich in die Tat umgesetzt und der letzte Schultag ist schon gefühlt ewig lange her. Mittlerweile hat man auch die mündlichen Abiturprüfungen hinter sich gebracht, die Noten wurden auch bereits bekannt gegeben und vielleicht hat der ein oder andere auch noch in der Nachprüfung gesessen. Und dann ist es endlich so weit: Der Abiball steht an!

Schon Monate vorher wird heiß diskutiert – zum Beispiel um welches Kleid es sich handeln soll: lang oder kurz, auffällig oder doch eher schlicht. Fakt ist, dass man jetzt wirklich einen Grund zum Feiern hat: Die jahrelange Arbeit zahlt sich endlich aus und das Abitur ist tatsächlich geschafft! Es gibt aber noch einen Grund, warum der Abiball so ein Event ist – schließlich hat die Stufe in den vergangenen Jahren fleißig daraufhin gearbeitet, genug Geld einzunehmen, um einen Abiball finanzieren zu können.

Ideen, von den altbekannten bis zu ganz kreativen, gibt es viele, um einen Abiball finanzieren zu können: Steckbriefe und Fotos für die Abizeitung werden gesammelt, die Zeitung gedruckt und schließlich an Eltern, Schüler und Interessierte verkauft. Stufenfeten werden geplant und veranstalten. Mitunter versüßen auch selbst organisierte Waffel- und Kuchenaktionen den anderen Schüler die Pausen.

Auch wenn man immer mal wieder Negatives über die Stufenfeten hört, distanziert sich auch der Schulleiter des Petrinums in Brilon von der Kritik. Wenn etwas schief lief, war dies in den meisten Fall „nicht die Schuld der Jahrgangsstufe“, sagt Johannes Droste. Zwar habe die Schule selbst nichts mit solchen Feten zu tun, die von Schülern organisiert werden, dennoch nimmt er seine Schüler damit in Schutz.

Was aber, wenn mehr Geld eingenommen als benötigt wurde? Während einige Stufen jetzt noch bangen, innerhalb des nächsten Jahres überhaupt genug Geld für eine Abiball zu sammeln, trat dieser Fall bei der Q2, die im vergangenen Jahr das Gymnasium Petrinum verließ, ein: Nach dem Abiball blieb noch Geld übrig, das für letzteren nicht benötigt worden war, und die Schüler mussten entscheiden, was sie mit diesem Geld machen wollten.

Zwar wurde auch Geld an die Schüler, die schließlich kräftig mitgeholfen haben, so viel Geld zu sammeln, ausgezahlt, jedoch hatte die Stufe noch eine Idee: „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, einen Teil zu spenden“, erzählt Marie Dietz, die im vergangenen Jahr am Petrinum ihr Abitur machte.

Ein halbes Jahr nachdem die Schüler ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen durften konnte das Geld noch feierlich überreicht werden: Davon gingen 600 Euro an den Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Gymnasium Petrium Brilon, um die Schule, die auch die ehemalige Q2 vor einem Jahr noch besuchte, finanziell unterstützen zu können.

Außerhalb ihrer ehemaligen Schule haben sich die Schüler einen weiteren Verein ausgesucht, den sie unterstützen möchten: 1800 Euro wurden an die Aktion Lichtblicke e.V. gespendet. Bereits seit 1998 unterstützt diese in ganz NRW Kinder, Jugendliche und Familien mit den unterschiedlichsten Sorgen und Nöten. Im vergangenen Spendenjahr konnten sie über 3,4 Millionen Euro sammeln und werden nun auch von der ehemaligen Q2 des Petrinums unterstützt.

Sich als Jahrgangsstufe gemeinsam zu bemühen, das Geld für den gemeinsamen Abiball zu sammeln, ist immer bewundernswert – umso mehr natürlich, wenn ein Teil des Geldes außerdem gespendet wird.

Text: Marie Menke
Foto: Ludger Knoke

Spendenaktion

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

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