Vertretungskonzept am Gymnasium Petrinum

I. Ziele

  1. Ziel ist, die Qualität und die Kontinuität des Unterrichts so weit wie möglich zu erhalten und so wenig Unterricht wie möglich ausfallen zu lassen.
  2. Das Konzept soll Transparenz, Eindeutigkeit und Berechenbarkeit für Kollegium, Schülerinnen und Schüler und Eltern schaffen.
  3. Dabei gilt es, eine Balance zwischen der Unterrichtssicherung und einer möglichst ausgewogenen Belastung der Kolleginnen und Kollegen zu finden.

II. Grundsätze

  • Vertretungsunterricht ist grundsätzlich Unterricht und in der Regel auch Fachunterricht.
  • Randstunden sind zu vertreten, sofern Personalressourcen vorhanden sind. Per Erlass gilt in den Jahrgangsstufen 5 und 6, dass alle Stunden vertreten werden sollen.
  • Eine ausgewogene Jahresbelastung für den Vertretungsunterricht entsprechend dem Umfang der Unterrichtsverpflichtung der Kolleginnen und Kollegen wird angestrebt.
  • Auch nachmittags wird vertreten, und zwar jedes Fach. Randstunden können ggf. entfallen.

III. Verfahren/Maßnahmen

Sekundarstufe I

  1. Bei vorhersehbarem Vertretungsbedarf (Fortbildung, Klassen- und Kursfahrten etc.) bereiten die Kolleginnen und Kollegen (soweit es möglich ist) Unterrichtsmaterial/Arbeitsaufträge für den Vertretungsunterricht vor und legen dieses/diese ins Fach des betreffenden Kollegen oder zu Frau Bertels.
  2. Bei kurzfristigem Ausfall (ad-hoc-Vertretungen) gilt bei der Auswahl der Vertretungskraft folgende Rangfolge:
    a. Vertretung durch Lehrkräfte, die durch die Abwesenheit von Klassen freigesetzt werden,
    b. Vertretung durch einen Fachlehrer,
    c. Vertretung durch Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichten (bei längerer Erkrankung einer Lehrkraft vorzuziehen) und
    d. allgemeine Vertretung.
  3. Jede Lehrkraft hat pädagogisch sinnvolles Unterrichtsmaterial in Klassenstärke vorbereitet zur Hand für ad-hoc-Vertretungen. Dies können Aufgaben zu Themen sein, die im normalen Schulalltag zu kurz kommen, aber allgemein, ggf. fächerübergreifend (z. B. Methodentraining), wichtig bzw. von Interesse sind. Diese Materialien sollten dem Niveau der jeweiligen Klassenstufe entsprechend zusammengestellt sein. Die Ordner der einzelnen Fachschaften enthalten geeignetes Material.

Sekundarstufe II

  1. Bei vorhersehbarer Absenz im Bereich der S II erhält der Kurs die Aufgabe vom Fachlehrer/von der Fachlehrerin in der Regel vorab, per E-Mail oder über Lernplattform. Auch die Material- und Aufgabenbereitstellung durch Auslage in Hängemappen ist möglich (s. auch Punkt 2)
    Auf dem Vertretungsplan erscheint dann das Kürzel A für „Aufgabe“.
  2. Stellt der Fachlehrer/die Fachlehrerin Material zur Verfügung, erscheint auf dem DSB ein M bzw. der Text „Materialordner“. Die Schülerinnen und Schüler nehmen sich in dem Fall ihr Material aus der entsprechenden Hängemappe.
  3. Für den Fall, dass keine Aufgabe gestellt bzw. kein Material bereitgestellt werden kann, haben die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schuljahres Hinweise bekommen, wie sie selbstständig sinnvoll weiterarbeiten können. Auf dem DSB erscheint dann das Kürzel SÜ für „Selbstständiges Üben“.
  4. In speziellen Fällen (z. B. im Fach Kunst) kann im Bereich der S II Anwesenheitspflicht angeordnet werden. Dies erscheint ebenfalls auf dem DSB. Dann wird eine Anwesenheitsliste herumgegeben, auf der alle Anwesenden unterschreiben und die am Ende der Stunde ins Fach der Lehrkraft gelegt wird.

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

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