Sonstige Fächer

Einige Fächer werden keinem der anderen drei Bereiche zugeordnet.

Evangelische Religionslehre

Ev. Religionslehre – ein Fach, in dessen Mittelpunkt die menschlichen existenziellen Grund-fragen, wie z. B. die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach Schuld und Verantwortung, nach der eigenen Identität, im Mittelpunkt stehen. Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen will der evangelische Religionsunterricht daher
• die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Nachdenken, Suchen und Sich-Vergewissern in Fragen der Lebensorientierung, der Lebensgestaltung, bei der Suche nach Maßstäben zum verantwortlichen Umgang mit Technik und Natur und der Frage nach begründeten Positionen begleiten,
• die Schülerinnen und Schüler in den Dialog und die Auseinandersetzung mit den überlie-ferten Glaubensinhalten und –erfahrungen des Christentums bringen und in Beziehung zu anderen Glaubensgemeinschaften und Religionen (Judentum, Islam, Hinduismus, Bud-dhismus) setzen.
Der Unterricht basiert auf dem schulinternen Curriculum, der gemäß der Vorgaben der Kernlehrpläne für die Sekundarstufen I und II erarbeitet worden ist.
Wo es sich im unterrichtlichen Kontext anbietet, werden auch außerschulische Lernorte in den Unterricht mit einbezogen, wie z. B. Ev. Stadtkirche und Propsteikirche in Brilon oder die Diakonie Ruhr-Hellweg e. V. So wird z. B. in den Jahrgangsstufen 8 und 9 passend zur Thema-tik eine Mitarbeiterin der Beratungsstelle der Diakonie für Schwangerschaftskonflikte und Familienplanung eingebunden.
In der Sekundarstufe I wird das Fach Ev. Religionslehre zweistündig unterrichtet, meist im Rahmen einer Doppelstunde. Der Unterricht in der Sekundarstufe II erfolgt in dreistündigen Grundkursen. Ev. Religionslehre kann als Abiturfach gewählt werden (3. bzw. 4. Fach). Auf-grund der Diasporasituation der Evangelischen Kirche im Sauerland werden alle Schülerin-nen und Schüler evangelischen Bekenntnisses einer Jahrgangsstufe in der Regel in einer Lerngruppe zusammengefasst. Darin kann eine Chance gesehen werden, den Zusammenhalt in den entsprechenden Jahrgängen zu stärken. Schülerinnen und Schüler ohne Bekenntnis oder anderen Glaubens sind im evangelischen Religionsunterricht willkommen.

Religiöse Schulwochen, Besinnungstage, Schulgottesdienste, Gottesdienste oder Andachten in den einzelnen Kursen verstehen sich als Angebote, die die besondere Dimension der reli-giösen Erfahrung im Schulalltag ermöglichen wollen:
• Zu Beginn der Sekundarstufe II (Einführungsphase) finden die religiösen Besinnungstage statt. Über einen Zeitraum von 2 – 4 Tagen arbeiten Schülerinnen und Schüler unter An-leitung von ausgebildeten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern verschiedener Bil-dungsstätten an Themenschwerpunkten, die besonders die Persönlichkeitsbildung betref-fen. Erstmalig hat im Mai 2014 eine „Religiöse Schulwoche“ stattgefunden, an der die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 (Einführungsphase) teilgenom-men haben.
• Zu ausgewählten bzw. festgelegten Zeiten finden im Schuljahr ökumenische Gottesdiens-te statt. Das Angebot betrifft einen zentralen Schuljahrsanfangs- und Schuljahrsendgot-tesdienst, einen Begrüßungsgottesdienst für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftkläss-ler, einen Verabschiedungsgottesdienst für die Abiturientinnen und Abiturienten und ei-nen zentralen Gottesdienst vor den Weihnachts- und vor den Osterferien. Diese Gottes-dienste werden von den Unterrichtenden beider Konfessionen zusammen mit den Religi-onskursen abwechselnd vorbereitet.

Katholische Religionslehre

Katholische Religionslehre – mehr als nur ein Schulfach. Im Unterricht wird nicht nur einfach Wissen über Religion vermittelt, sondern auch der eigene Glaube erfahrbar gemacht. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich aktiv mit der eigenen Religion auseinandersetzen, andere Religionen kennenlernen und sich mit grundlegenden Fragen des menschlichen Lebens auseinandersetzen. Das in der Schule Gelernte oder Erfahrene soll kein träges Wissen sein, sondern die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über das eigene Handeln anregen und sie darin bestärken, ihren Glauben zu reflektieren und auszuleben.
Das schulinterne Curriculum sowie der Kernlehrplan für die Sekundarstufe I / G8 sehen vor, dass in der Erprobungsstufe grundlegende Kenntnisse über die eigene Konfession und Religion gewonnen werden (z.B. über Vätergeschichten, Welt und Umwelt Jesu, Sakramente, Gottesdienstablauf, Kirchenräume, Unterschiede zwischen Evangelisch und Katholisch, Propheten …), aber auch die zwei anderen abrahamitschen Religionen (Judentum und Islam) kennenzulernen. Die zu erwerbenden Kompetenzen werden durch die unterschiedlichsten Methoden und Unterrichtsformen vermittelt und geschult.
In der Mittelstufe setzen die Schülerinnen und Schüler sich mit komplexeren Themengebieten auseinander (z.B. Gottesbilder, Reformation, Sekten und Okkultismus, Kirche im 3. Reich …) und beziehen diese auf ihre eigene Lebenswirklichkeit.
Das Fach Katholische Religionslehre wird in der Sekundarstufe I zweistündig unterrichtet. Häufig findet der Unterricht in einer Doppelstunde statt. Die Schülerinnen und Schüler bekommen von der Schule das jeweilige Lehrwerk (Zeit der Freude in der 5. und 6. Klasse; Wege des Glaubens in der 7. und 8. Klasse; Zeichen der Hoffnung in der 9. Klasse) gestellt. Zusätzlich zum Lehrwerk werden häufig Kopien eingesetzt, um den Unterricht individuell gestalten zu können.
Zu Schuljahresbeginn, vor den Weihnachtsferien, vor den Osterferien und zum Schuljahresabschluss findet ein ökumenischer Gottesdienst statt, der von den Religionslehrerinnen und –lehrern zusammen mit den Religionskursen abwechselnd vorbereitet werden.

In der gymnasialen Oberstufe können die Schülerinnen und Schüler Kath. Religionslehre wählen. In der Einführungsphase werden Themen wie Was ist Religion?, Glaube und Naturwissenschaft, Was ist der Mensch?(Anthropologie), Wie soll ich handeln? (Ethik) bearbeitet. In den Qualifikationsphasen arbeiten die Schülerinnen und Schüler an den Themenschwerpunkten Christologie (Wer war Jesus?, Hat er wirklich gelebt?, Synoptischer Vergleich…), Ekklesiologie (Kirchengeschichte, erste Christen, Aufgaben und Merkmale von Kirche, Kirchenkrisen und Kirchenperspektiven), Theologie (Gottesbilder, Theodizeefrage, Gottes-/Religionskritiker) und Eschatalogoie (Die Lehre von den letzten Dingen-> Tod und Auferstehung).



7b sammelt 698,22 € für die diesjährige Misereoraktion

Am 25.03.2015 veranstaltete die Klasse 7b mit Frau Hanecke eine Spendenaktion, um das katholische Hilfswerk Misereor zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler schlugen die Durchführung einer solchen Aktion selber vor und bereiteten sich dann im Rahmen des Reliunterrichts auf ihre Spendenaktion auf dem Briloner Markt vor.
Zunächst schaute die 7b sich mithilfe des von Misereor bereitgestellten Materials das diesjährige Projekt von Misereor genauer an und erstellte anschließend Plakate, die über das Land „Philippinen“, die Situation der dort lebenden hilfsbedürftigen Fischer und die von Misereor geplanten Maßnahmen, informieren sollten.
Anschließend einigte sich die Klasse darauf, auf dem Briloner Markt einen Stand zu machen und Kaffee und Kuchen zu verkaufen. Zusätzlich wurden Spendendosen gebastelt, mit denen die 7b am Tag der Aktion in der Fußgängerzone, auf dem Marktplatz und später im Lehrerzimmer und im Schulgottesdienst um Spenden bat.
Am Tag der Aktion waren alle sehr erstaunt, wie schnell der Kuchen verkauft werden konnte. Der erste, der den Stand besuchte, war Propst Dr. Richter, der den Schülern Mut machte, sich weiterhin so engagiert für andere einzusetzen.
Nachdem immer mehr Leute reichlich Kuchen gekauft hatten, wurde schnell klar: „Die Aktion kam gut bei den Passanten an.“ „Wir waren besonders begeistert von der Freundlichkeit, Großzügigkeit und dem Interesse der Leute.“, sagte eine Gruppe, die auf dem Marktplatz Spenden sammelte. „Einige hatten aber auch Ausreden und spendeten nicht.“, berichtete eine andere Gruppe. Nichtsdestotrotz kamen aber viele Passanten an den Stand vor dem Haus Hövener und ließen sich von Schülern der 7b bei Kaffee und Kuchen über die Aktion und Misereor informieren und spendeten meistens großzügig, sodass insgesamt eine Summe von 698,22 € zusammen kam und an Misereor für die diesjährige Aktion überwiesen werden konnte.

 

Kath. Religionskurs Jgst. 9 erstellt Museumskoffer zum Thema "Mutige Menschen"

Sport

Dem Sportunterricht kommt in unserer heutigen Zeit eine besondere Bedeutung zu: So kann dieser, neben vielen anderen positiven Aspekten, einen entscheidenden Beitrag zur körperlichen und seelischen Gesundheit der Menschen leisten. Dies ist allerdings keinesfalls selbstverständlich: Sport muss in seinem Facettenreichtum und mit all seinen Ambivalenzen nicht nur irgendwie betrieben, sondern auch verstanden werden, um im weitesten Sinne gesund zu sein. Das heißt, über das Bewegungslernen hinaus findet in hohem Maße auch kognitives und soziales Lernen statt. Das dahinter stehende Ziel "Handlungsfähigkeit im Sport" unterscheidet unter anderem den Sportunterricht vom Vereinssport und den Sportlehrer vom Übungsleiter. Dieses Ziel verfolgen auch wir, die Sportlehrer/innen des Petrinum-Gymnasiums in Brilon. Wir wünschen uns, bei den Kindern die Motivation für ein möglichst lebenslanges Sporttreiben zu wecken.



Schulsportfest zur Durchführung der Leichtathletik-Bundesjugendspiele

Jedes Jahr gegen Schuljahresende wird ein Schulsportfest für die Klassen 5 bis 9 zur Durchführung der Leichtathletik-Bundesjugendspiele organisiert und veranstaltet. Zusätzlich zu dem verbindlichen Dreikampf der Schüler in den Diziplinen Lauf, Weitsprung und Wurf bzw. Kugelstoßen finden Staffelwettkämpfe der Klassen 5 und 6 (Pendenstaffel) und ein Spendenlauf statt. Neben den gewonnenen Sieger- und Ehrenurkunden werden jeweils die drei Jahrgangsbesten im Dreikampf mit Silber- Bronze- und Goldmedaillen geehrt.

Die gesamte Jahrgangsstufe Q1 wird in die Ausrichter- und Helfertätigkeit an diesem Tag mit eingebunden. Die Stufe EF hat gewohnten Unterricht.

Schulinternes Oberstufen-Fußballturnier

Seit 1968 findet jedes Jahr im Februar ein Oberstufen-Fußball-Turnier an unserer Schule statt.
Dabei kämpfen zwischen 9 und 12 Jungenmannschaften, die sich aus den verschiedenen Leistungskursen der jeweiligen Jahrgangsstufen zusammensetzen um den Wanderpokal des Gymnasium Petrinum. Da in den letzten Jahren das Interesse auch der Mädchen an diesem Turnier stark gestiegen ist, wird an diesem Tag bei entsprechenden Meldungen auch ein parallel laufendes Turnier der Mädchenmannschaften durchgeführt.

Volleyball-Mixed-Turnier der Jahrgangsstufen 9 bis Q1

Die im Unterricht erlernten und geübten Fähigkeiten und Fertigkeiten im Volleyballspiel können die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q1 in einem ebenfalls jährlichen, schulinternen Volleyball-Mixed-Turnier anwenden. Jede Klasse dieser Jahrgangsstufen kann ein oder zwei Mannschaften für dieses Turnier anmelden. Dabei muss gewährleistet sein, dass sich im Spiel immer drei Mädchen auf dem Feld befinden. Die Organisation sowie die Helfer- und Schiedsrichtertätigkeit wird von einem Oberstufensportkurs mit dem Schwerpunkt Volleyball geleistet.

Hockeyturnier der Jahrgangsstufen 5 und 6

In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien findet für die Jahrgangstufen 5 und 6 ein Hockeyturnier statt. Da in diesen Jahrgangstufen die Einführung des Hockeyspiels einen Schwerpunkt im Schulsport-Curriculum bildet, soll hier bereits den jüngsten Schülern Gelegenheit zur Wettkampferfahrung in einer Klassenmannschaft geboten werden. Dabei spielen Jungen und Mädchen einer Klasse zusammen gegen jeweils die Mixed-Mannschaft einer anderen Klassse derselben Jahrgangsstufe. Die Teilnehmer der Siegermannschaften der Klassen 5 und 6 werden jeweils mit Turnierurkunden geehrt.

Landessportfest der Schulen (Jugend trainiert für Olympia in NRW)

Das Landessportfest der Schulen ist eine offene Meisterschaft aller Schulformen, an der jede Schule der Sekundarstufen I und II dieses Landes teilnehmen kann. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die Mannschaftswettbewerbe in den Sportbereichen und Sportarten. Sie werden von der Stadt- bzw Kreisebene bis hin zur Landesebene durchgeführt und bieten damit den im Sport leistungsorientierten Schülerinnen und Schülern gestufte Wettkampfziele und Erfahrungen.
In jedem Schuljahr nimmt das Gymnasium Petrinum am Landessportfest der Schulen in NRW mit folgenden Wettkamfpmannschaften teil:
- Fußball (C- und B-Jugendmannschaft)
- Schwimmen
- Volleyball
- Badminton
- Tennis

Sporthelfer und Sporthelferausbildung

Sporthelferausbildung schon Tradition – wieder 15 neue Sporthelfer ausgebildet

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Mittlerweile ist es schon eine Tradition, dass sich seit 2011 jedes Schuljahr zahlreiche Schülerinnen und Schüler auf den Weg machen, ein Sporthelfer zu werden. So auch im Schuljahr 2016/2017, in dem von März bis Juni 2017 15 Schüler die Qualifikation zum Sporthelfer am Gymnasium Petrinum erreichen konnten.

Um sich am Ende Sporthelfer nennen zu können, müssen die Schülerinnen und Schüler insgesamt 30 Lerneinheiten absolvieren. So ging es im März mit den Sportlehrern Herrn Hedergott und Herrn Stratenschulte los. Es wurden unter anderem kleine Sportspiele angeleitet, Turniere vorbereitet, Grundlagen der Verletzungsprophylaxe und –behandlung besprochen und durchgeführt und in Rollenspielen Probleme in Gruppen demonstriert. Die 15 Sport begeisterten Jugendlichen aus der Jahrgangsstufe EF meisterten alle ihnen gestellten Aufgaben auch mit sehr viel Spaß, sodass sie sich nun über die erste Übungsleiterlizenz freuen können.

Am Ende der Ausbildung wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Kreissportbund noch das Verbandswesen und die Lizensierungsmöglichkeiten erläutert, sodass die neuen Trainerassistenten auch wissen, wie sie sich weiterqualifizieren können. Zudem wurde ein Jahresplan für das Schuljahr 2017/18 aufgestellt, bei dem die Sporthelfer ihre neu gewonnenen Erkenntnisse dann auch praktisch am Petrinum einbringen wollen. Die Qualifikation erhielten: Samuel Vorderwülbecke, Lena Nolte, Ann-Marleen Grawe, Ann-Frédérique Lafleur, Justin John, Justin Wagner, David Dillmann, Majuran Sivapatham, Joelle Herbst, Matteo Hillebrand, Viktoria Jung, Adele Stieben, Maximiliane Vaessen, Hannah Süreth und Ilka Frigger.


Am Gymnasium Petrinum haben die neuen Sporthelfer ihre Zertifikate erhalten. Nach einigen Stunden der Ausbildung konnten sich 16 Schülerinnen und Schüler über den Lohn der zusätzlichen Arbeit freuen. Im Juni wollen die sportbegeisterten Gymnasiasten ihren Mitschülern noch einige Bewegungsmöglichkeiten in den Pausen bieten.
Mittlerweile hat es am Gymnasium Petrinum in Brilon Tradition, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler an der Ausbildung zum Sporthelfer teilnehmen. Im aktuellen Schuljahr fanden sich 16 Sportfans aus der Einführungsphase der Oberstufe, die neben dem normalen Unterrichtsalltag die Ausbildung absolvierten.
Dabei lernen die Schüler wie man ein Sportangebot plant und wie sie mit Problemen in der Praxis umgehen sollen. So wurden in vielen praktischen Einheiten unter anderem auch Rollenspiele durchgeführt, bei denen die Schüler mit verschiedensten Charakteren konfrontiert wurden. „Jeder musste selbst Spiele leiten. Dabei haben wir es den Spielleitern nicht immer einfach gemacht. So bekamen sie es unter anderem mit Strebern, Trotzköpfen, Pausenclowns und Besserwissern zu tun“, berichtet Sportlehrer Torben Stratenschulte, der zusammen mit seinen Sportkollegen Claudia Bertels und Thomas Hedergott für die Ausbildung verantwortlich zeichnet. Aber auch die Versorgung von sporttypischen Verletzungen, Gefahren der Sportstätten und rechtliche Grundlagen sind in der Ausbildung wichtige Themen.
Lohn der zwischen 30 und 35 Lerneinheiten dauernden Sporthelferausbildung ist ein Zertifikat, das die erste Stufe auf der Lizensierungsleiter der Sportverbände ist und gleichzusetzen ist mit dem Gruppenhelfer 1. Dadurch können die Sporthelfer auch in ihren Vereinen besser eingebunden werden. Am Petrinum ist die Aufgabe der Sporthelfer nun Sport- und Bewegungsangebote durchzuführen. Die 16 neuen Sporthelfer waren am Ende ihrer Ausbildung auch schon fleißig, sodass es im Juni noch zu einigen Sportwettkämpfen in den Pausen kommen wird. Geplant sind Kicker- und Tischtennisturniere sowie ein Tanzangebot. Zudem wird es wie vor der Fußball-WM im vergangenen Jahr ein Pausen-Fußball-Turnier geben. Über so viel Engagement freuten sich dann auch Schulleiter Johannes Droste und die Ausbildungslehrer bei der Übergabe der Sporthelfer-Zertifikate.


Seit dem Schuljahr 2011/2012 sind mehr als 30 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9, EF und O1 als Sporthelfer am Gymnasium Petrinum ausgebildet worden und tätig.
Die Idee der Sporthelferausbildung kommt vom Landessportbund. Durch den zunehmenden Ganztagsbetrieb unserer Schulen wird die Freizeit der Schüler am Nachmittag deutlich eingeschränkt. Um den Schülern jedoch auch innerhalb der Schule mehr Zeit zum Bewegen und Sporttreiben zu geben, sollen Sporthelfer sowohl Sport-AGs oder auch Pausensport anbieten. Dabei arbeiten die Sporthelfer in kleinen Teams und bieten vor allem in der Übermittagsbetreuung jüngeren Schülern verschiedene Bewegungs- und Spielangebote an. Drei Kollegen der Fachschaft Sport sind hier neben der Betreuung auch als Ausbilder der Sporthelfer zuständig.

Projektkurs Sport

Die Projektkurse stellen einen neuen Baustein in der gymnasialen Oberstufe dar.
Sie zielen auf eine Betonung von anwendungsorientiertem und kooperativem Arbeiten an einem größeren Thema über einen längeren Zeitraum. Die Besonderheit der Projektkurse liegt dabei in ihrer halbjahresübergreifenden Dauer und der starken Produktorientierung.
Dabei bietet natürlich auch das Fach Sport vielfältige Möglichkeiten, sich vertiefend mit sportspezifischen Themen auseinanderzusetzen.
Seit dem Schuljahr 2011/2012 nimmt das Gymnasium Petrinum am Pilotprojektkurs Sport der Bezirksregierung Arnsberg teil. Zum zweiten Halbjahr 2011/2012 wurde für Schülerinnen und Schüler der Q1 erstmalig dieser Projektkurs Sport eingerichtet. Seitdem begleiten dabei die Schülerinnen und Schüler dieser Kurse in der Q1 den Sportunterricht in der Primarstufe an Briloner Grund- und Förderschulen.
Dabei soll unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Fragestellungen Bewegung, Sport und Spiel untersucht und gefördert werden.

Schwimmfest der Briloner Schulen

Jedes Jahr im Dezember bietet die Fachschaft Sport den Schülern der Sek. 1 die Teilnahme am städtischen Schwimmfest der weiterführenden Schulen in Brilon an. In den Einzeldisziplinen Kraul- , Rückenkraul- und Brustschwimmen sowie in Schulstaffelwettbewerben ermitteln die Schülerinnen und Schüler hier unter Wettkampfbedingungen ihre Stadtmeister im Schwimmen.

Skifreizeit am Gymnasium Petrinum Brilon

Jedes Jahr organisert und veranstaltet die Fachschaft Sport für die gesamte Jahrgangsstufe 8 eine Skifreizeit (Schulprogramm) im Zillertal nach Uderns in den Pachmairhof .
In dem Skigebiet Hochfügen bzw. Hochzillertal wird den Schülern auf 183 Pistenkilometern auf blauen, roten und schwarzen Pisten ein großartiges Skivergnügen geboten. Gerade den Anfängern gibt dieses Skigebiet die Möglichkeit, das Skifahren schnell zu lernen. Die Skigruppen bestehen aus ca. 10 Schülern und werden von geeigneten Skilehrern optimal betreut und gefördert. Dies zeigt sich z.B. darin, dass selbst die Neulinge unter den Skifahrern in der Regel am Ende der Woche eine schwarze Piste bewältigen können.
Seit 2008 gibt es vorab einen Skitag in Willingen, von dem besonders die Anfänger sehr profitieren. Die Erfahrung zeigt, dass viele die neu gewonnenen Fähigkeiten nutzen, um sich im heimischen Sauerland auf die Skifahrt vorzubereiten und zu üben. Dies ermöglicht ihnen im Verlauf der Woche im Zillertal, die Pisten, Berge und schöne Landschaft noch mehr zu genießen, da sie nicht mehr ganz so verkrampft auf den Ski stehen.
Aber auch der soziale, klassenübergreifende Aspekt wird berücksichtigt, denn jede Klasse gestaltet für die gesamte Gruppe ein speziell vorbereitetes Abendprogramm wie z.B. Wettspiele, wie Schlage den ….!!!, Disco, Liederabend über die Skifreizeit usw.. Nach getaner Arbeit tut es nachmittags gut, etwas Zeit zum Faulenzen und/oder Shoppen zu haben, und wem die Bewegung immer noch nicht reicht, der kann sich an der hauseigenen Tischtennisplatte vergnügen.
Alles in allem ist dies eine schöne Klassenfahrt mit sportlichem Schwerpunkt (Skifahren), woran man sich auch nach der Schulzeit noch gerne erinnert. Und so manchen hat das Skifahren bis heute nicht mehr losgelassen. In diesem Sinne: Ski heil!

Soziales Lernen

Das Schulfach „Soziales Lernen“


1. Zur Einordnung des Faches in den Kontext „Werteerziehung“

Das Schulfach „Soziales Lernen“ wird in der Jgst. 5 14-tägig in einer Doppelstunde vom Klassenlehrer / von der Klassenlehrerin unterrichtet und bildet einen Baustein der Werteerziehung am Gymnasium Petrinum. Es sieht sich dem Leitbild des Schulprogramms verpflichtet, in dem ein humanistisch ausgerichtetes menschliches Miteinander als Grundlage jeglicher erzieherischer Tätigkeit bzw. jeglicher Interaktion im Schulalltag angestrebt wird.
Es will der Erkenntnis Rechnung tragen, dass Schule neben dem Auftrag zur Qualifikation auch einen Sozialisations- sowie einen Personalisationsauftrag zu erfüllen hat und dass insbesondere im Rahmen der Klassen-Neubildung zum Beginn der Erprobungsstufe eine Betreuung und Unterstützung von Gruppenprozessen erforderlich ist. Das in den Klassenverbänden herrschende Klima sollte auf gegenseitigem Verständnis und Vertrauen sowie einem fairen Miteinander-Umgehen basieren, da ohne Zweifel eine von sozialen Spannungen und Konflikten belastete Atmosphäre Lernfreude und –effizienz in nicht zu unterschätzender Weise beeinträchtigen kann.
Soll also jedem Kind ermöglicht werden, angstfrei zu lernen und sich seinen Fähigkeiten entsprechend zu entfalten, so sollte demgemäß „soziales Lernen“ dazu beitragen, dass

1. die Kinder das Gefühl von Zusammengehörigkeit und gegenseitiger Akzeptanz erwerben

2. sowie solche Kompetenzen entwickeln können, die sie in die Lage versetzen, auftretende Probleme im Klassenverband selbstständig und verantwortungsbewusst zu lösen.
„Soziales Lernen“ soll den Kindern der Jgst. 5 über den Unterricht hinaus die Chance bieten,

3. eigene Stärken und Schwächen zu erfahren und zu präsentieren

4. Gruppen(bildungs)prozesse zu reflektieren, auch um die eigene Position im Klassengefüge erkennen und ggf. verändern zu können 

5. angemessene Umgangs- und Ausdrucksformen –insbesondere in Konfliktsituationen- kennen zu lernen 

6. Verantwortung für sich selbst, aber auch für die Klassenkameradinnen und –kameraden zu übernehmen

7. Wertschätzung, Toleranz, Akzeptanz und Empathie zu erfahren bzw. zu zeigen

8. In demokratischer Weise mit Problemen und Konflikten umzugehen und nach möglichen Lösungen zu suchen u.v.a.m.

Da soziale Kompetenzen nicht ausschließlich und keinesfalls primär über kognitive Lerninhalte oder gar „per Anordnung“ erworben werden können, darf das Fach „Soziales Lernen“ nicht missverstanden werden als eine Art „Ethikkurs“ oder „moralische Unterweisung“, vielmehr müssen die Stunden viel Raum bieten für „Erfahrungen“ und „Erprobungen“, also für aktives Handeln. Das geschieht weitgehend in Form speziell auf diese sozialen Kompetenzen ausgerichteter Spiele die Teamgeist, Kooperation, Integration usw. fördern können; aber auch in der Weise, dass anfallende Konflikte thematisiert sowie konkret und selbstverantwortlich bearbeitet werden (s. dazu Abschnitt 2. dieser Ausführungen). In diesem Zusammenhang sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das „Soziale Lernen“ eng mit einem weiteren Konzept der Werteerziehung vernetzt ist, nämlich mit dem Baustein „Streitschlichtung“. Zum einen stellen die Mitarbeiter/innen der „Streitschlichtung“ sich und ihre Arbeitsweise den Kindern der Klasse 5 vor, so dass diese Institution zunächst einmal bekannt ist und ggf. „Techniken“, die dort eingesetzt werden, selbst ausprobiert werden können. Zum anderen werden die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte bei der Vor-stellung auch dazu angeregt, sich bei schwierigeren Konflikten vertrauensvoll an die „professionellen Streitschlichter“ zu wenden. Im Übrigen umfasst die Vernetzung selbstverständlich auch die anderen Bereiche des „Beratungskonzepts“ am Gymnasium Petrinum.

Das Schulfach „Soziales Lernen“ findet grundsätzlich im „Nachmittagsunterricht“ statt, was den Kindern mehr Bewegungsraum bietet und zu verhindern hilft, dass andere Lerngruppen gestört werden.
Die Betreuung erfolgt durch die jeweiligen Klassenlehrer/innen, von denen einige bereits zum Ende des Schuljahres 2009 an einer Fortbildungsmaßnahme teilgenommen haben, die von der KSG durchgeführt worden ist. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen erhalten zudem Unterstützung durch die Mitglieder der Projektgruppe „Soziales Lernen“, die eine Art „Leitfaden für die Unterrichtsarbeit“ erstellt haben (s.u. Abschnitt 2). Darüber hinaus haben diese einen Ordner angelegt, in dem Übungen, Spiele, Maßnahmen etc., die sich bereits in der Erprobung bewährt haben, gesammelt worden sind, des Weiteren existiert eine „Literaturliste“ mit Angaben zu Übungsmaterialien sowie empfehlenswerten Büchern (z.B. zur „Einführung eines Klassenrats“). Dort ist auch vermerkt, wer diese Materialien bereits angeschafft hat und ggf. ausleihen könnte.
Die Projektgruppe „Soziales Lernen“ legt zudem allen Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen der Erprobungsstufe nahe, in dieser Gruppe mitzuarbeiten, was u.a. auch die Evaluation erleichtern könnte. Des Weiteren plädiert die Gruppe dafür, kontinuierliche und verbindliche Lehrerfortbildungen zum „Sozialen Lernen“ zu etablieren.
Ein weiterer Baustein, der das „Soziale Lernen“ in den Klassen 5 sinnvoll ergänzt, ist die Maßnahme „Prima Klima“, deren Konzept unter dem Abschnitt II erläutert wird.


2. Leitfaden für die Unterrichtsarbeit im Schulfach „Soziales Lernen“

Im Folgenden gibt die Projektgruppe „Soziales Lernen“ einen strukturierten Überblick über notwendig erscheinende und fakultative Inhalte des Faches „Soziales Lernen“, wobei die unter den ersten beiden Einheiten(A. und B.) genannten Maßnahmen wegen ihrer Relevanz für alle Anfangsklassen als verbindlich angesehen werden, unabhängig davon, ob sich bereits „Probleme“ erkennen lassen. Auch die unter Punkt D. angeführte Information durch die „Streitschlichter“ soll obligatorisch erfolgen, alle weiteren Inhalte dagegen können je nach klassenspezifischem Bedarf zur Anwendung kommen.
Als mögliche Inhalte werden festgelegt bzw. vorgeschlagen:

A. Ankommen, kennen lernen, sich vorstellen:

-  Sich selbst präsentieren; Gemeinsamkeiten – Unterschiede erfahren; gemeinsam Stärken (u.U. Schwächen) erkennen und reflektieren
- gemeinsam den Lernort gestalten
- Information beschaffen über Aufbau/Organisation der Schule (Gremien);
- „Ämter“ kennen lernen und wahrnehmen…..

B. Erarbeitung verbindlicher Verhaltensweisen und Klassenregeln:

- Fixieren von Regeln, Vereinbarungen… (z.B. auf Plakaten)
- Verträge erstellen, Nachhaltigkeit sichern und überprüfen
- Einüben von Formen sozialen Miteinanders…

C. Entwickeln und Trainieren von Teamfähigkeit:

- (Spiele für) mehr Sozialkompetenz
- Integration, Empathie,
- Wahrnehmen von und Reflektieren über Gruppen(bildungs)prozesse(n)
- Abbau von Konkurrenzdenken, -verhalten
- Einrichten eines Klassenrats…

D. Umgang mit Konflikten:

- „anders streiten“ lernen
- Info-Stunde(n) durch „schuleigene Streitschlichter“ (z.B Lösungsstrategien bei Konflikten, Aushandeln von Verträgen, Abbau von Konkurrenzverhalten u.a.m.)…

E. Vertrauen aufbauen und fördern:

- Spiele mit Trainingsschwerpunkt „Vertrauensbildung“
- Klassenprojekte von der Klasse eigenverantwortlich planen und durchführen lassen

F. Umgang mit Aggressionen:

- Deeskalationstraining (falls noch vom Lehrkörper moderierbar)
- Anti-Mobbing-Training (dito)

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

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