Weitere

Exkursion NaWi 8: Der Lumbricus Umweltbus zu Besuch in Brilon

bild

Am 06.04.17 unternahm der Naturwissenschaftskurs der Jahrgangsstufe 8 des Gymnasium Petrinum unter der Leitung von Frau Plöger und Frau Hoffmann einen Ausflug zum Wanderparkplatz Hilbringse in Brilon. Dort angekommen wurden sie bereits von Frau von Oldenburg und ihrem Umweltbus Lumbricus erwartet. Nachdem die Schüler einiges zu dem Projekt des Umweltbuses erfahren haben und ihnen unter anderem der Name, der vom lateinischen Wort Lumbricus terrestris (gemeiner Regenwurm), erklärt wurde, ging es in den „Bauch des Regenwurms“. Dort wurde ein bisschen über die Bodenbeschaffenheit und -entstehung im Allgemeinen gesprochen und verschiedene Aufgaben wurden an die Schüler verteilt. Eine Gruppe sollte Bodenproben nehmen, eine andere sollte sogenannte Zeigerpflanzen, die die Beschaffenheit des Bodens anzeigen, zusammenstellen und die anderen Schüler sammelten Kleintiere im Waldboden, um diese lebendig zu fangen. Ausgestattet mit unterschiedlichen Werkzeugen ging es dann zur Erforschung in den Wald. Nach einiger Zeit traf man sich wieder im Umweltbus zur Untersuchung und Bestimmung des Bodens, der Pflanzen und der Tiere. Mit den Ergebnissen wurde zum Abschluss ein kleiner Film gedreht. Die Schüler verabschiedeten sich mit einem Applaus und brachten die Tiere in ihren Lebensraum zurück, um so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen. In einem waren sich alle sicher: Das war ein toller Tag, den sie trotz Kälte jederzeit wiederholen würden.
Julian Wallerius (8b), Erik Hartmann (8b), Pauline Wehning (8c), Chiara Husmann (8a)

bild
bild
bild

Londonfahrt August 2015

Petrinum in London
Am 26. August begaben wir uns, 67 Schüler der Oberstufe des Gymnasiums Petrinum Brilon, in Richtung Vereinigtes Königreich. Nach ca. 12 Stunden Bus- und Fährenfahrt erreichten wir unser Hostel und genossen den restlichen Abend in London. Am ersten Tag machten wir eine Stadtführung durch die Weltmetropole, wo unter anderem der Big Ben, der Tower of London, Buckingham Palace inklusive Wachwechsel, begutachtet wurden. Anschließend ging es in das Museum of London, wo die Entwicklung von Londons Anfängen bis heute dokumentiert ist. Abends besuchten wir die Towerbridge und ließen uns von der ,,Skyline‘‘ bei Nacht beeindrucken. Der Vormittag des 28. Augustes wurde dann im Shakespeare Globe Theatre verbracht, wo die Schauspielkünste von zwei Schülern anhand von zwei Zeilen aus Shakespeare´s „A Midsummernight´s Dream“ getestet wurden. Vorher wurden wir von einem Schauspieler durch das Theater geführt und wir konnten sehen, wo die täglichen Aufführungen stattfinden. Nach traditionellem ,,Fish and Chips‘‘ wurde das British Museum, eines der größten und bedeutendsten Museen in London besichtigt. Das Museum beinhaltet einzelne Themenbereiche, wie zum Beispiel das alte Ägypten und den Sudan oder die griechische und römische Antike, welche durch ihre vielen Sammlungen sehr beeindruckend dargestellt waren. Nach einem ereignisreichen Tag ging es dann noch einmal in die Stadt, wo das London Eye und die Westminster Abbey bei Nacht erkundet und Momentaufnahmen getätigt wurden. Der letzte Tag startete in verschiedenen Gruppen. Gruppe Nummer eins verabschiedete sich für zwei Stunden in das Gruselhaus, London Dungeon, wo der ein oder andere Schrei zu hören war. Das Wachsfigurenkabinett, Madame Tussaud´s war für Gruppe Nummer zwei der Zielort. Das Kabinett, wo Schauspieler wie Johnny Depp oder Angelina Jolie ausgestellt sind, lud zu tollen Fotos und schönen Souvenirs ein. Anschließend hatten wir die Wahl zwischen drei Museen, die wir selbstständig besichtigen konnten: Das Naturkundemuseum, das Technikmuseum und das Victoria and Albert Museum. Nach drei Stunden Besichtigung und Ausprobieren im Technikmuseum hießen wir dann unser Gruppenmaskottchen Dieter, den Dino, willkommen. Die letzten fünf Stunden in London standen zur freien Verfügung. Einige Schüler gingen zum Piccadilly Circus (ein großer Platz wo immer etwas los ist), zum Shoppen oder die Fußballfans zum Wembley Stadion . Nach vier Tagen in einer Weltmetropole und vollen Einkaufstüten ging es schließlich zurück ins schöne Sauerland. Wir waren alle begeistert und beeindruckt von einer tollen Stadt die uns fasziniert hat. Ein ganz liebes Dankeschön an unsere Lehrer und Lehrerinnen: Frau A. Hanecke, Frau S. Guthermuth, Herr C. Streffing und Herr T. Weber, die uns die ganzen vier Tage durch London begleitet haben und deren Nerven wir sicher manches Mal arg strapaziert haben.
Goodbye LONDON

Alina Beulke EFa

Orientierungstage der EF in Olpe 2015

Am Montag trafen wir uns nach zwei Stunden Unterricht gegen 9:15 Uhr an der Bushaltestelle.

Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir in Olpe an, wo wir leider zu unserer ersten Enttäuschung nicht im alten so schönen Klostergebäude untergebracht waren. Darauffolgend wurden die Zimmer aufgeteilt, bezogen und bewundert oder verflucht. Die Aufteilung der Gesprächsgruppen ging schnell, da beide Klassen unter sich blieben. Nach dem Mittagessen trafen wir uns in unseren jeweiligen Gruppenräumen, wo wir zunächst kleine Kennenlernspiele spielten und dann ein Gesprächsthema auswählten. Nach dem Abendessen reflektierten wir schon mal unsere erste Gruppenarbeit. Den Rest des Abends hatten wir Zeit zur freien Verfügung, bis zum freiwilligen Abendausklang der eine halbe Stunde vor der Nachtruhe begann.

Der Dienstag startete gestärkt von Frühstück und Morgenimpuls mit einer Gruppenzeit in der wir uns vor allem mit uns selbst beschäftigten und uns später darüber austauschten. Am Nachmittag hingegen - nach einem leckeren Mittagessen und Mittagspause - konnten wir in Kleingruppen erfahren, was andere über uns denken. Das Abendessen, eine kurze Reflexion des Tages und eine Partie Werwölfe und ein Tagesausklang vollendeten den Tag.

Mittwoch, wie die bisherigen beginnend, sprachen wir nach einem coolen die Gemeinschaft stärkendem Spiel über Freundschaft, Liebe und Sexualität. Wir redeten z. B. über Liebe und Freundschaft, ob beides zusammen oder nacheinander funktionieren kann, schrieben Partnerschaftsannoncen und diskutierten über andere Themen. Vor dem Abendessen halfen wir noch etwas einen Gottesdienst vorzubereiten, der dann unser thematischer Abschluss der Besinnungstage war. Unseren letzten Abend ließen wir mit einer Partie Werwölfe, einer runde Singstar und einer vielleicht nicht ganz eingehaltenen Nachtruhe ausklingen ;-).
Bei unserer Reflexion am Abreisetag konnten wir wahrscheinlich alle sagen, dass es ein paar sehr gelungene Tage waren. Wir hatten Zeit für offene Gespräche, nette Teamer, Zeit zum Nachdenken, viel Spaß und wir haben uns alle noch einmal besser und von einer anderen Seite kennengelernt.

Wir werden bestimmt noch öfters, gerne an die Orientierungstage in Olpe zurückdenken.


Londonfahrt des Petrinums 2015

All in all it was a great trip and we all had a lot of fun!

Am Mittwoch, den 11.02.2015 ging es für unsere Gruppe bestehend aus 34 Schülerinnen und Schülern der EF und Q1, Frau Hanecke und Frau Müller-Bratvogel, um 5.30 Uhr mit dem Bus los. „Viel zu früh!“ Da waren sich Lehrer und Schüler einig. 

Auf der langen Strecke durch die Niederlande, Belgien und Frankreich wurde dann von Frau Hanecke auf Englisch die Geschichte Englands erklärt. Von den Kelten über die Römer bis hin zu den Normannen wurde von der Besatzung und Eroberung Englands berichtet. Von den Anfängen der Monarchie über den Civil War bis hin zum Empire wurde die Politik Englands umrissen. Die berühmtesten Königinnen und Könige, z.B. William the Conqueror, Henry VIII, Victoria und Elizabeth wurden vorgestellt. Großes Entsetzen über die Vielweiberei Henry VIII. sowie seine Methoden, die Frauen loszuwerden (he got divorced or let the women be beheaded), aber auch Bewunderung für Elizabeths Hingabe an das Land („I am not married because I do already have a man – he is called England!“) machten sich in der Gruppe breit. Mit Hilfe der Geschichte wurde allen deutlich, warum England heute so ist wie es ist – sei es die multikulturelle Gesellschaft betreffend oder die Essensgewohnheiten.

Gegen 14 Uhr erreichten wir Calais, von wo aus wir die Fähre nach Dover nehmen wollten. Doch so einfach kommt man nicht nach England: Zuerst wurden unsere Pässe kontrolliert und unser Bus nach illegalen Einwanderern durchsucht. 

Nachdem wir in Dover angekommen waren, war es Zeit, über die Geschichte Londons zu hören. Frau Hanecke berichtete über den Ausbau der Stadt Londinium durch die Römer, das große Feuer von London, die Entwicklung der Stadt zur Metropole und erklärte die Geschichte vieler Sehenswürdigkeiten, wie z.B. des Towers of London.

Bevor wir um 17 Uhr unser Hostel erreichten, konnten wir während der Fahrt durch die Stadt bereits einen Eindruck von den Gebäuden, den Straßen und den Menschen in London gewinnen. Dann wurden die Zimmer (10,12 und 14 Betten für die Schüler) bezogen. 

An unserem ersten „richtigen“ Tag in London machten wir auf dem Weg zu
„Shakespeare´s Globe Theatre“ die ersten Erfahrungen mit dem Verkehr in London: obwohl es ein gutes U-Bahn-Netz gibt (Tube), muss man ziemlich viel laufen. 




globe

Im Globe erklärte ein Schauspieler auf sehr witzige, aber informative Weise die Geschichte des ersten Globe Theaters und gab uns Einblicke in das Elisabethanische Zeitalter. „The actor explained everything well and in a very funny way!“ Später haben einige Schüler dann selber ausprobiert, was die Schauspieler zu Shakespeares Zeiten leisten mussten, da sie keine Special Effects oder aufwendige Bühnenbilder und Requisiten hatten. Die einfachen Zeilen „Ill met, by moonlight, proud Titania!“ und „What? Jealous, Oberon?“ aus Shakespeares „A Midsummernight´s Dream“ stellten uns vor die Herausforderung, Körpersprache und Stimme so einzusetzen, dass die Zuschauer Situation, Beziehung und Inhalt verstehen und unterhalten werden.

 

Nach einer Mittagspause am Themseufer brachen wir am Spätnachmittag zur Stadtführung auf: von dem riesigen Obelisken „Cleopatra´s Needle“ an der Themse, am alten Scotland Yard – Gebäude vorbei, zum Amts- und Wohnsitz des Prime Ministers „Downing Street No. 10“ bis hin zu Westminster Abbey, den Houses of Parliament und Big Ben – und überall gab es Interessantes zu sehen und höre. „It was also great that we had enough time at each sight to take a closer look or to take pictures.” Da es um diese Jahreszeit schon früh dunkel wird, hatten wir das Glück, die berühmten Sehenswürdigkeiten in einem besonderen Glanz zu sehen. „The London Eye and Big Ben looked fantastic at night!”

big ben nachts
 

Am nächsten Morgen folgte der zweite Teil der Stadtführung. Vom St. James´s Park mit den süßen, grauen „squirrels“ schlenderten wir zum Buckingham Palace, wo wir mit tausenden anderen Menschen den Wachwechsel erlebten. Über die rote Prachtstraße „Mall“ gelangten wir dann zum Trafalgar Square, wo Straßenkünstler für Erheiterung sorgten. „I was really tired, but the Grim Reaper made me laugh and made my day!“ Im Anschluss warfen wir einen Blick in die National Gallery und sahen Bilder von Van Gogh und anderen weltberühmten Künstlern.
Unsere Mittagspause verbrachten wir in „Covent Garden“. Abgesehen von vielen Restaurants und Cafés waren viele von den Straßenkünstlern beeindruckt. „I really liked the musicians who played classical music!“
Der Nachmittag war dem British Museum gewidmet. Hier bestaunten wir die Schätze des British Empire. Von Vasen über Statuen bis hin zu Mumien gab es viel zu sehen.
Der „Great Court“ mit der Glaskuppel ist nur eine der atemberaubenden Gebäudeteile des Museums.

great court

Am Samstag ermöglichte uns eine Runde im „London Eye“ einen fantastischen Ausblick über die Stadt. Danach besuchten wir in Kleingruppen je nach Interesse eines der berühmten Museen „Natural History Museum“, „Science Museum“ und „Victoria and Albert Museum“.
Der Nachmittag wurde dann von den einzelnen Gruppen individuell gestaltet. Viele haben sich „Camden Town“ angeschaut und waren von der Atmosphäre dort fasziniert. „Seeing all these different kinds of people with the different styles and attitudes fascinated me.“ Andere fuhren zum Piccadilly Circus und fast alle haben sich eines der Wahrzeichen der Stadt, die Tower Bridge, aus der Nähe angeschaut.
Abends fuhren wir dann zur O2-Arena, von wo aus wir die Rückreise antraten. Am Sonntagmorgen kamen wir erschöpft, aber glücklich wieder in Brilon an.

Q2 auf Fachexkursion in Buchenwald und Weimar im Januar 2015

Welche Stadt in Deutschland kann einerseits mit so berühmten Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller, Wieland und Herder glänzen und sich stolz als Kulturstadt vorstellen, war andererseits im Dritten Reich aber auch Standort eines der größten Konzentrationslager in Deutschland – Buchenwald?

Ganz genau, Weimar die malerische Stadt in Thüringen. Die Erfahrung, Weimar in dieser genannten Polarität kennenzulernen, konnten 102 Schülerinnen und Schüler der Q2 des Gymnasiums Petrinum in Brilon mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, Herrn Duppelfeld, Frau Schiller, Herrn Dr. Thüer, Frau Rehm-Zillikens, Frau Bauer-Jungmann, Herrn Post und Frau Reschop, machen.

theater
buchenwald
 

Mit einem Koffer voller warmer Wintersachen, zu denen unsere Lehrer uns wohlweislich geraten hatten, ging es für uns am Donnerstag, den 08. Januar, um 13.00 Uhr los . Bereits auf der Busfahrt hatten wir alle gute Laune und kamen nach ca. 4 Stunden Fahrt, müde aber gespannt auf die nächsten Tage, in Weimar an. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl waren wir in zwei Jugendherbergen untergebracht, die wir fast komplett für uns hatten. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es sofort in die Weimarer Innenstadt. Als der Treffpunkt vereinbart worden war, durften wir selbständig losziehen, doch spätestens im „Kasseturm“, einem beliebten Studentenclub, traf man sich dann wieder , wo die meisten von uns gut gelaunt und bei fetziger Musik den restlichen Abend verbrachten.

Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen, denn am Freitag stand der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald auf dem Ettersberg auf dem Plan. Zunächst hielten wir am 1958 von der DDR errichteten Mahnmal und Ehrenhain an. Unsere Lehrer führten uns durch die Denkmalanlage und vermittelten uns die ideologische Bedeutung des Lagers Buchenwald im Verständnis der DDR. Trotz des orkanartigen Windes kamen wir schließlich zum Glockenturm – dem Turm der Freiheit, der weithin sichtbar die offene thüringische Landschaft überragt.

 

Von hier aus ging es in das eigentliche Lager, wo wir in drei Teilgruppen eine mehrstündige Führung durch die Gedenkstätte bekamen. Ein Film, in dem ehemalige Häftlinge ihre Geschichten und Sichtweisen erzählten, gab uns einen beeindruckenden ersten Einblick in das ehemalige Konzentrationslager. Danach begaben wir uns in einen Seminarraum. Dort bekamen wir alle ein Bild, welches wir beschreiben mussten, entweder eine Zeichnung eines Häftlings, ein Foto der SS oder ein Foto der Amerikaner. Während die Fotos der SS zu Propagandazwecken gemacht wurden, zeigten die Fotos der Amerikaner und die Zeichnungen der Häftlinge die schonungslose Wahrheit des Konzentrationslagers. Abgemagerte Menschen , die mehr tot als lebendig waren, Bilder der furchtbaren Strafen waren für uns wirklich erschreckend. Während wir unsere Fotos oder Zeichnungen beschrieben und und unsere Gedanken und Gefühle zum Ausdruck brachten, führte uns unsere Museumspädagogin Schritt für Schritt durch die Lagergeschichte. So erfuhren wir z.B., was die jeweiligen Winkel auf der Kleidung der Häftlinge bedeuteten, lernten die ehemalige Lagerordnung kennen und bekamen einen Eindruck davon, in welchem Wohlstand die SS lebte. Gerade das Letztere stand im großen Kontrast zu dem Leid, welches die Lagerinsassen erleben mussten und was bei den meisten von uns einen Hass auf die SS aufkommen ließ. Dieser vergrößerte sich im Laufe des Nachmittags, denn nachdem wir einen Überblick über die Lagergeschichte bekommen hatten , besichtigten wir die Überreste der Gebäude und Baracken.

Bereits beim Betreten des Appellplatzes machte sich bei uns allen eine bedrückende Stimmung bemerkbar. Obwohl wir alle dick eingepackt waren, spürten wir den kalten Wind, was die Vorstellung, dass Häftlinge in dünner Kleidung oder sogar nackt Stunden auf diesem Appellplatz verbringen mussten, nahezu unerträglich machte.

appellplatz
 
Beim Betreten des ehemaligen Krematoriums breitete sich ein bedrückendes Schweigen aus. Die noch vorhandenen Öfen zeugten von unvorstellbar schrecklichen Taten, die man am liebsten vergessen würde. Vor allem der Anblick des Aufzugs aus dem Leichenkeller löste bei mir und ebenfalls bei vielen anderen großes Unbehagen aus. Auch der Geruch des Krematoriums, die gravierten Gedenkplatten an der Wand und – überhaupt nicht nachvollziehbar - die Genickschussanlage, in der ca. 8000 sowjetische Gefangene exekutiert wurden, ließen das Leid greifbar werden.
öfen
 

 Die Dauerausstellung im ehemaligen Effektengebäude besuchten wir ebenfalls und konnten so die damaligen Zustände noch besser kennenlernen, wobei vieles dennoch unvorstellbar blieb. Manche Bilder zeigten uns auch den Alltag der SS, also prunkvolle Villen und glückliche Familien mit Kindern vor einem Bärengehege direkt neben dem Lagerzaun, während andere Bilder kleine Zellen zeigten, die mit kränklich aussehenden Menschen gefüllt waren. Diese Bilder regten uns alle zum Nachdenken über den Nationalsozialismus an.
Um 16.45 Uhr traten wir dann, mit vielen Informationen beladen, sehr nachdenklich gestimmt, den Rückweg in unsere Jugendherbergen an. Den Abend verbrachten wir wiederum in der Stadt.

Am nächsten Tag stand dann die Heimreise auf der Tagesordnung. Doch bevor wir uns am frühen Nachmittag auf den Heimweg begaben, stand für uns noch einen Stadtführung an, die uns einen Überblick über das klassische Weimar geben sollte.
So lernten wir viel über die berühmten Persönlichkeiten des klassischen Weimars, z.B. über Anna Amalia, die mit 16 Jahren in den Weimarer Hof einheiratete und nach dem frühen Tod ihres Mannes, bis zum 18. Geburtstags ihres ersten Sohnes alleine regierte. Und natürlich erfuhren wir viel über Goethe und Schiller und ihr Wirken in Weimar. Wir bewunderten ihre großen Stadthäuser, die Schlösser Weimars, das Nationaltheater und den Marktplatz. Doch auch den Ilmenaupark bekamen wir zu Gesicht und mit ihm auch Goethes Gartenhaus.

weimar
haus
 

Beladen mit vielen Informationen machten wir uns nachmittags auf den Weg Richtung Brilon. Insgesamt wird uns die Fahrt nach Weimar in guter Erinnerung bleiben, da wir viel dazu gelernt haben. Trotz des ernsten Tages in Buchenwald hatten wir sehr viel Spaß, war es doch die letzte gemeinsame Fahrt.

Sportkursfahrt Q1

Der Sportkurs Rollen, gleiten, fahren von Frau Tschuschke, machte sich im Januar zu seiner ersten Exkursion auf.
In der Eissporthalle in Willingen fuhren alle gemeinsam Schlittschuh und nach ersten Übungen, die von Schülern vorbereitet wurden, gelang es allen einigermaßen sicher übers Eis zu laufen, die einen mehr die anderen weniger.
Die engagierte Art der Lehrerin steckte an, so dass alle Schülerinnen und Schüler großen Spaß bei der etwas anderen Sportstunde.
Nach weiteren Spielen und Laufübungen ging diese Exkursion mit großem Erfolg zu Ende.
Der gesamte Kurs freut sich auf weitere Exkursionen.

Verdun-Fahrt 2014

verdun beinhaus

Im Rahmen einer freiwilligen Studienreise fand vom 3.10. – 5.10.2014 eine Fahrt zu den Gedenkstätten der Schlacht um Verdun statt, an der 17 Schülerinnen und Schüler des Petrinums der Jahrgangsstufen EF und Q1 teilnahmen. An den drei Tagen wurden insbesondere das Beinhaus vom Douaumont und die umliegenden Forts, die Zitadelle mit der Ausstellung in Verdun, die Überreste und Gedenkstätten des Dorfes Fleury und zahlreiche Soldatenfriedhöfe, darunter der größte amerikanische Friedhof des Ersten Weltkrieges in Romagne – sous – Montfaucon besichtigt.

Die Bilder zeigen oben das Beinhaus von Douaumont mit einem Friedhof von gefallenen 15000 identifizierten Franzosen und unten ein Bild vom Denkmal auf der Höhe „Toter Mann“.

verdun denkmal

Petriner in London – ein Reisebericht 2014

Big Ben, The Queen, Buckingham Palace, Kate and William, Tower Bridge, Trafalgar Square - alle diese Begriffe beschreiben die berühmte Hauptstadt des Vereinigten Königreichs. In London ist immer was los. Das haben auch wir., 35 Schüler aus der EF, Q1 und zwei Lehrer, Frau Hanecke und Frau Falkuß, des Gymnasiums Petrinums, erlebt. Vier Tage waren wir unterwegs.

Anreise

Nach ca. 12 Stunden Fahrt trafen wir gegen 9 Uhr morgens ein. Von da an starrten alle aus den Fenstern. Es gab aber auch wirklich von Anfang an viel zu sehen. Jeder verschaffte sich erstmal einen groben Überblick über die Metropole.

Besonderes Styling

tube map

Erstes Erlebnis: U-Bahn. Für die meisten von uns war es das erste Mal, dass wir mit der U-Bahn fuhren. Schnell wurde klar, dass für die Londoner die Tube, wie sie sie nennen, das Hauptverkehrsmittel ist.
Während des U-Bahn-Fahrens lernten wir die Londoner etwas besser kennen. So sah man beispielsweise den ausgefallenen Kleidungsstil der Londoner mit eigenen Augen.

 

Erlebnisse

Nachdem wir unsere Zielstation erreicht hatten, bekamen wir unsere erste kleine Stadtführung.Trotz der Müdigkeit, die man allen ansah, machten wir jede Menge Fotos vom Trafalgar Square, der National Gallery, St. Martin in the Fields und Covent Garden. Es gab wirklich jede Menge tolle Eindrücke und am Abend im Hostel noch wichtigsten Informationen zur Geschichte Englands und Londons.

Am nächsten Tag unternahmen wir, nachdem wir St. Paul´s bestaunt hatten und den tollen Ausblick von der Millennium Bridge genossen hatten, eine Führung durch das Shakespeare Globe Theatre, natürlich auf Englisch. Der Führer, ein Schauspieler, zeigte uns eine ganz neue Seite von Shakespeare, die mal so gar nichts mit dem Schulunterricht zu tun hatte. Und das alles mit witzigen Kommentaren und Schauspiel-Einlagen.

globe theatre
 
big ben

Nach einer kurzen Erfrischungspause machten wir uns zu einem Highlight der Tour auf, nämlich der Stadtführung im Dunkeln. In der Dämmerung erstrahlte der Buckingham Palace, Big Ben und das London Eye in ganz neuem Glanz. Dadurch, dass diese Sehenswürdigkeiten von allen Seiten angestrahlt werden, konnten wir einige ganz besondere Fotos schießen und von Frau Hanecke die wichtigsten Informationen und Anekdoten zu den Sehenswürdigkeiten erfahren.

 

Allerdings konnten wir die Wachen vor dem Buckingham Palace nicht live erleben, da das „changing the guards“ immer nur um 11 Uhr morgens statt findet.

Abschied fiel schwer

Unseren letzten Tag durften wir in Kleingruppen selbst gestalten. Die einen fuhren zum Buckingham Palace, um die Wachen doch noch zu sehen und die anderen gingen shoppen. Tolle Aussichten bot eine Fahrt mit dem London Eye, dem mit rund 135 m höchsten Riesenrad Europas. Nachdem der ein oder andere erstmal seine Höhenangst überwinden musste, ging es wieder zurück ins Hostel, wo die Koffer gepackt und wir uns auf die Abreise am nächsten Tag vorbereitet haben.
Schweren Herzens machten wir uns, mit vielen Erinnerungen, wieder in Richtung Heimat auf und verabschiedeten uns mit einem letzen Sightseeing aus dem Bus heraus von der Tower Bridge, dem Globe, der Millenium Bridge, den kuriosen Hochhäusern wie the Shard oder dem Gherkin und dem idyllischen Greenwich.

In Anlehnung an: Swinging London von unten und von oben, von Ayse Boese http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/swinging-london-von-unten-und-von-oben-aimp-id9505121.html#plx682662438

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

Copyright © 2014
Copyright © 2014
Sparkasse