Schulsanitätsdienst

Durch den Schulsanitätsdienst an unserer Schule wird bei den Schülerinnen und Schülern die soziale Verantwortung gefördert und die medizinische Erstversorgung verletzter oder erkrankter Schülerinnen und Schüler oder auch Lehrerinnen und Lehrer gesichert.
Damit der Schulsanitätsdienst an unserer Schule eingerichtet werden konnte, haben die Kolleginnen Frau Enz und Frau Förster eine Fortbildung besucht, bei der sie im Sanitätswesen geschult wurden, über rechtliche Fragen aufgeklärt wurden sowie Umsetzungsmöglichkeiten für die Einrichtung eines solches Dienstes an unserer Schule erfuhren.
Es findet eine enge Kooperation mit dem Roten Kreuz (DRK) in Brilon statt, welches die Ausbildung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bereich Erster Hilfe und des Sanitätswesens durchführt.
Grundlage für die Mitarbeit im SSD ist ein 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs. Üblicherweise gehört zum Schulsanitätsdienst auch das regelmäßige gemeinsame Training, das an unserer Schule mindestens einmal im Monat stattfinden soll. Darüber hinaus gibt es bei uns einen wöchentlich wechselnden Dienstplan. Drei Schülerinnen und Schüler haben im wöchentlichen Wechsel Dienst und sind in den Pausen und Freistunden im Sanitätsraum bzw. auf dem Schulhof und in der Pausenhalle erreichbar.
Den Schulsanitätern wird sowohl theoretisch als auch praktisch durch Fallbeispiele beigebracht, sich in verschiedenen Notfallsituationen richtig zu verhalten. Neben der klassischen Ersten Hilfe liegen die Schwerpunkte auf alltäglichen Situationen (vor allem Sportunfällen) und der psychischen Betreuung der Verletzten. Des Weiteren lernt man in der Ausbildung zum Schulsanitäter auch rechtliche Verpflichtungen und Einschränkungen sowie den rechtlichen Schutz des Ersthelfers kennen.
Das Rote Kreuz in Brilon ergänzt das Fortbildungsangebot durch Angebote von Weiterbildungsmöglichkeiten im sanitätsdienstlichen Bereich.
Ein Minimum an sachlichen Voraussetzungen schreibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung vor. Dazu zählen ein amtsberechtigter Fernmeldeanschluss sowie ein Sanitätsraum mit Verbandkasten und Krankentrage.
Der Sanitätsraum sollte sich im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes befinden. Er muss mindestens mit einem kleinen Verbandkasten nach DIN 13157 Typ C sowie einer Krankentrage nach DIN 13024, Teil 1 oder DIN 13024, Teil 2 und einer Liege ausgerüstet sein. Auch sollte ein Waschbecken mit fließendem Wasser vorhanden sein. Der Verbandkasten muss je nach Verbrauch ergänzt werden. Zudem ist ein Verbandsbuch zu führen und die Einsätze sind zu dokumentieren. Auch weitere Verbandmaterialien sowie Notfallrucksäcke sind vorhanden.
Immer häufiger zählt auch ein automatisierter externer Defibrillator (AED) zur Ausstattung eines Schulsanitätsdienstes. Die gesetzliche Unfallversicherung für Schülerinnen und Schüler ist im siebten Buch der Sozialgesetzgebung (SGB VII) geregelt. Der Schulhoheitsträger, also das Bundesland, übernimmt als Unternehmer die Verantwortung für eine wirksame Erste Hilfe. Nach dem Arbeitsschutzgesetz hat das Bundesland als Arbeitgeber unter anderem Maßnahmen zu treffen, die für die Erste Hilfe erforderlich sind und hat die Beschäftigten zu benennen, die Aufgaben der Ersten Hilfe übernehmen.
Der Schulsanitätsdienst stellt eine sinnvolle Ergänzung der Ersten Hilfe an Schulen dar und lässt die Schule so ihrer Aufgabe, das Sicherheitsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu wecken und zu fördern, nachkommen. Die Schülerinnen und Schüler sind während schulischer Veranstaltungen und auf den Wegen von und zu diesen durch die gesetzliche Unfallversicherung bei der gesetzlichen Unfallkasse gegen alle Personen- und Sachschäden versichert. Da mit der Hilfeleistung in Notfällen auch eine Eigenschädigung verbunden sein kann, sind Ersthelfer (und natürlich auch Sanitäter) kraft Gesetzes beitragsfrei im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gegen alle erdenklichen Personen- und Sachschäden versichert, die ihnen bei der Hilfeleistung widerfahren. Die Aufsichtspflicht über den Schulsanitätsdienst im Schulalltag oder bei Schulveranstaltungen obliegt Frau Enz und Frau Förster, jedoch ist eine ständige Anwesenheit eines Lehrers nicht erforderlich.
Für Aktionen und Treffen des Schulsanitätsdienstes sind Frau Enz oder Frau Förster verantwortlich.
Die Verantwortung für die Hilfeleistung liegt beim Lehrkörper.
Die Haftung für den Schulsanitätsdienst liegt bei der Schule.
Hier einige Eindrücke von der Ausbildung unserer Schulsanitäter:

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

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