Sprachlich-musischer Bereich

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Zum sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld gehören am Gymnasium Petrinum die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Italienisch, Kunst, Musik, Kunst und Wirtschaft und Literatur.

Das Fach Deutsch fördert die Entwicklung der sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Sprechen und Schreiben, im Umgang mit Texten und Medien und im Bereich der Reflexion über Sprache.

Der Unterricht in den Fremdsprachen ist ein wichtiger Schwerpunkt am Petrinum. Er entwickelt systematisch kommunikative und interkulturelle Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler auf eine verstärkt globalisierte Lebens- und Berufswelt vorbereiten. Neben Englisch als erster Fremdsprache erhalten die Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtbereich I ab der Klasse 6 Unterricht in einer zweiten Fremdsprache. Hier besteht die Möglichkeit, zwischen Latein oder Französisch zu wählen. Schülerinnen und Schüler, die gerne Fremdsprachen erlernen, können ab Klasse 8 im Wahlpflichtbereich II eine dritte Fremdsprache, entweder Latein oder Französisch, belegen.
Das Fach Italienisch kann ab der Jahrgangstufe EF als neueinsetzende Fremdsprache erlernt werden und ebenso die Sprachen Latein und Französisch.
Ab dem Schuljahr 2014/15 sind in den modernen Fremdsprachen mündliche Kommunikationsprüfungen verpflichtend eingeführt worden. In der Sekundarstufe I wird im Fach Englisch in der Klasse 9 eine Klassenarbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzt. In der Oberstufe muss in der Qualifikationsphase in jeder modernen Fremdsprache sowohl in den Grundkursen als auch in den Leistungskursen eine mündliche Prüfung anstelle einer Klausur abgehalten werden. Damit wird dem Leitziel des modernen Fremdsprachenunterrichts, die kommunikativen und interkulturellen Kompetenzen zu fördern, besonders Rechnung getragen, indem die Entwicklung der Mündlichkeit noch stärker in den Blick genommen und in die Leistungsmessung einbezogen wird.
Im Fach Englisch findet am Petrinum jeweils eine mündliche Prüfung in der Klasse 9, in der Einführungsphase und in der Jahrgangsstufe Q2 statt. Die Fachschaften Französisch und Italienisch führen jeweils eine Kommunikationsprüfung in der Jahrgangsstufe Q1 durch.

Den musisch-künstlerischen Bereich des Aufgabenfeldes vertreten die Fächer Kunst und Musik, die neben mehr theoretisch ausgerichteten Unterrichtsinhalten besonders die produktiven Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ausbilden. In den musisch-künstlerischen Bereich gehört auch das Fach Kunst und Wirtschaft, das alternativ zu den oben erwähnten (und weiteren) Angeboten im Wahlpflichtbereich II gewählt werden kann. Es vermittelt Einblicke in die kreative Technik des Siebdrucks. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler an die Nutzung dieser Technik zur Erstellung von Reproduktionen und an deren Vermarktung herangeführt. Auch machen sie Erfahrungen in der Führung eines Kleinunternehmens.

Die Entwicklung kreativer Fähigkeiten steht auch in einem einjährigen Literaturkurs im Mittelpunkt, der als Alternative zu den Fächern Kunst und Musik in der Jahrgangsstufe Q1 angeboten wird.

Erweitert werden die Fächer des sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeldes durch ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften.

Deutsch

Das Fach Deutsch weiß sich dem Leitbild des Petrinums verpflichtet. Insbesondere versteht sich das Fach sowohl als Vermittler sprachlich-literarischer als auch kultureller Wertvorstellungen, Kompetenzen und Fertigkeiten.

  • Durch den Umgang mit Literatur (z.B. Auswahl des literarischen Kanons) werden existentielle Grundfragen angesprochen, menschliche Werte vermittelt und hinterfragt und so ein Beitrag zur Personalisation und Sozialisation der Schülerinnen und Schüler geleistet.
  • Sprechen und Zuhören ist ein obligatorischer Teilaspekt des Faches: Die Fähigkeit zum zwischenmenschlichen Umgang wie auch die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen wird durch die Vermittlung und Vertiefung dieser Kompetenzen erhöht.
  • Im Umgang mit Medien und Sachtexten werden Schülerinnen und Schüler in ihrer Lesekompetenz gefördert und damit befähigt, der täglichen Informationsflut strukturierend, verstehend, reflektierend zu begegnen.
  • Die Förderung der Schreibkompetenz hilft Schülerinnen und Schüler einerseits, Schreiben als heuristischen Prozess (z.B. selbsterkennend) einzusetzen und damit Einsicht in ihre Persönlichkeitsentwicklung und ggf. reflektierende Distanz zu erhalten, andererseits adressatenorientiert Texte zu verfassen, wie sie in vielen Bereichen der Gesellschaft und des Berufs erforderlich sind.
  • Der Bereich Reflexion über Sprache festigt in den unteren Klassen den sicheren Regelgebrauch in mündlicher und schriftlicher Sprachverwendung. In diesen Bereich gehört aber auch das Nachdenken über die Entstehung und Entwicklung unserer Sprache. Gesellschaftliche Prozesse, die unsere Sprache beeinflussen, sowie deren Bewertung werden mithilfe eigener Erfahrungen und theoretischer Texte diskutiert und reflektiert.
  • Darüber hinaus beteiligt sich das Fach Deutsch an der Vorbereitung der Berufspraktika durch die Einübung mündlicher und schriftlicher berufsrelevanter Formen.


Zur Erreichung der oben genannten Leitziele und Aufgaben des Faches werden außer-unterrichtliche Angebote in den Schulalltag integriert, so zum Beispiel jahrgangsübergreifende Theater-Arbeitsgemeinschaften. Außerdem ist das "Zeus-Projekt" (Zeitung und Schule) fester Bestandteil des Angebots der Schule. In Übereinstimmung mit dem Fahrtenkonzept unserer Schule werden fachliche Schwerpunkte auch auf Exkursionen, Klassen- und Studienfahrten gesetzt. Die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek, dem Kulturamt und dem Besucherring Brilon hat eine jahrlange Tradition.

(Stand 1/15)


Englisch

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Das Fach Englisch im Rahmen der Bildungs- und Erziehungsziele des Schulprogramms

Aus der Tatsache heraus, dass Englisch als Weltsprache im Rahmen der zunehmenden Globalisierung und des hohen Grades an Verflechtungen unserer Gesellschaft mit den anglophonen Kultur- und Wirtschaftsräumen eine immer größer werdende Bedeutung erhält, ergibt sich für die Schülerinnen und Schüler der Bundesrepublik Deutschland die Notwendigkeit, Englisch zu lernen und die erworbenen Kenntnisse weiter zu entwickeln und zu differenzieren. Immer deutlicher wird, dass ein Zugang zu den weiten Bereichen der Unterhaltungs- und Kommunikationsmedien, der neuen Technologien (Datenverarbeitung, Raumfahrt) ohne Kenntnisse der englischen Sprache so gut wie unmöglich ist. In Wirtschaft und Politik, erst recht im Studium übt Englisch als Amts-, Handels-, Konferenz- und Verhandlungssprache einen starken weltweiten Einfluss aus.
Darüber hinaus ermöglicht das Fach Englisch - indem es in das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld eingebunden ist - den Schülerinnen und Schülern eine intensive Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Erkenntnissen und Weltsichten, mit Darstellungen von Wirklichkeit in Literatur und Film der anglophonen Welt, die es ihnen gestattet, ihre eigene Erlebniswelt und ihre eigenen Sichtweisen einer kritischen Reflexion zu unterziehen. Dabei spielen auch eigenständige Textproduktion und Gestaltung im Sinne interkulturellen Verstehens eine wichtige Rolle. Insofern kommt dem Fach Englisch eine besondere Bedeutung für die Ausprägung der Studierfähigkeit, den Erwerb grundlegender beruflicher Kompetenzen und die Entwicklung des Reflexionsvermögens über Sprache, Spracherwerb, Kultur und kulturellen Wandel zu.
Das Leitziel des Englischunterrichts ist die interkulturelle Handlungsfähigkeit. Junge Menschen sollen befähigt werden, in einer mehrsprachigen Lebenswelt über die Grenzen ihrer eigenen Sprache hinweg handeln zu können. Das bedeutet konkret, dass die Lernenden ein zunehmend differenzierteres Repertoire sprachlicher, aber auch methodischer Mittel erwerben, mit dem sie Alltagssituationen und später immer komplexere Aufgaben und Anforderungen außerhalb der Schule selbstständig sprachlich bewältigen können. Das bedeutet aber auch, dass die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit ihren Kommunikationspartnern und den Medien Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem „Eigenen" und dem „Fremden" erkennen und verstehen und diese Erkenntnisse für die Bereitschaft zur Selbstreflexion, zur Akzeptierung und Tolerierung verschiedener Auffassungen, Lebensweisen, Werte und Normen im Sinne einer Orientierung an den Menschenrechten und im Hinblick auf die Bildung eines „europäischen Hauses" nutzbar machen.
In diesem Rahmen stärkt der Englischunterricht selbstbestimmtes und kooperatives Lernen, unterstützt interkulturelle Lernprozesse, stellt grenzüberschreitende und authentische Kommunikation her, fördert einen aktiven und kreativen Umgang mit Texten, entfaltet Medienkompetenz und befähigt die Schülerinnen und Schüler dazu, die eigene Mehrsprachigkeit für weiteres Sprachenlernen zu nutzen.
Mit Hilfe der verschiedenen methodischen Möglichkeiten und vielfältigen Materialien und Medien können die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten zum selbständigen Lernen festigen und ausbauen.

Besonderheiten des Faches Englisch am Petrinum

In der Einführungsphase wird jährlich eine Fahrt nach London statt. Die Teilnahme an der Fahrt ist freiwillig. Um Exkursion möglichst günstig zu gestalten, wird ggf. von Schülerinnen und Schülern aus der Q1 aufgefüllt. Außerdem werden regelmäßig Studienfahrten in das englischsprachige Ausland angeboten (in den letzten Jahren nach England und Irland).


Mündliche Kommunikationsprüfungen im Fach Englisch

Ab dem Schuljahr 2014/2015 werden sowohl in der Mittel- als auch in der Oberstufe im Fach Englisch mündliche Kommunikationsprüfungen anstelle einer Klassenarbeit bzw. Klausur verpflichtend durchgeführt, um die Mündlichkeit im Fach Englisch zu stärken und mehr in die Leistungsüberprüfung einzubeziehen. Mündliche Kommunikationsprüfungen sind sowohl in der APO-SI als auch in der APO-GOSt als Form der Leistungsüberprüfung verankert.

Aufgrund der in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen bei bereits durchgeführten mündlichen Prüfungen in Mittel- und Oberstufe hat sich die Fachschaft darauf geeinigt, die erste Kommunikationsprüfung in Klasse 9 durchzuführen. Des Weiteren werden die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase und die Grund- und Leistungskurse der Q2 mündlich geprüft, sodass jeder Schüler in den Klassen 9 bis Q2 insgesamt 3 mal eine Kommunikationsprüfung anstelle einer Klassenarbeit oder Klausur ablegt.

Die Schülerinnen und Schüler werden im Unterricht auf die Prüfung sowohl thematisch als auch methodisch vorbereitet. Die Prüfungen werden durch den Kurslehrer und einen weiteren Fachkollegen durchgeführt.

Informationen zum genauen Termin, Ablauf und den Regelungen erhalten die Schüler und Eltern durch den jeweiligen Fachlehrer zu gegebener Zeit.

Die Fachschaft Englisch


Französisch

franzoesisch

Programm des Faches Französisch
Der Französischunterricht fördert eine Vielzahl an Kompetenzen. Dabei zielt er auf ein ganzheitliches, methodisch vielfältiges Lernen ab, welches schwerpunktmäßig in der Schule verortet wird und dabei schülermotivierende, handlungs- und produktionsorientierte Aufgaben aufgreift.
Dieser soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, sich im frankophonen Alltag zurechtzufinden und bereitet sie zunehmend auf die globalisierte Lebens- und Berufswelt vor. Beginnend bei authentischen Lebenssituationen (sich vorstellen, Wege beschreiben, etc.) in der Sekundarstufe I bis hin zu Inhalten, die auf die künftige Lebensgestaltung (Studium, Ausbildung, interkulturelle Austausche, etc.) in der Sekundarstufe II vorbereiten, lernen die Schülerinnen und Schüler, sich zunehmend eloquent auszudrücken. Mithilfe von Sachtexten als auch literarischen Werken erweitern die Schülerinnen und Schüler sukzessiv ihre Kompetenz im Umgang mit französischsprachigen Texten.
Die kommunikative Kompetenz im Bereich "Sprechen" als die Basiskompetenz in der modernen Fremsprache wird in jeder Unterrichtsstunde gefestigt und in einer Kommunikationsprüfung in den Jahrgangsstufen 9, EF und Q1 unter anderem zur Vorbereitung auf die mündliche Abiturprüfung gemessen.

Stundentafel
In der Sekundarstufe I haben die Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangstufe 6 die Möglichkeit, sich für das Fach Französisch zu entscheiden. Der wöchentliche Unterricht beträgt drei Stunden. Ab der Jahrgangsstufe 8 können sie Französisch als dritte Fremdsprache wählen. Dabei beträgt die Unterrichtsstundenzahl vier Stunden pro Woche. Französisch als zweite bzw. dritte Fremdsprache kann in der Sekundarstufe II fortgeführt werden und wird dreistündig unterrichtet.

Individuelle Förderung
Bei Förderbedarf besteht die Möglichkeit, speziell eingerichteten Kursen in Klasse 6 und 8 beizuwohnen. Der Kurs wird von kompetenten Französisch-Lehrkräften des Petrinums durchgeführt. Über den Förderbedarf entscheiden die jeweiligen Fachlehrer. Darüber hinaus findet ebenfalls im Unterricht individuelle Förderung nach dem Modell der Binnendifferenzierung statt. Dahingehend bieten vor allem unsere neu eingeführten Lehrwerke ansprechendes Material.

Außerunterrichtliche Projekte
Das Petrinum bietet in den Jahrgangsstufen 7 und 8 die Vorbereitung und den Erwerb des Sprachzertifikats DELF an. Außerdem werden in verschiedenen Jahrgängen Wettbewerbe zu zahlreichen Themenschwerpunkten, wie z. B. francomusique, Internetteamwettbewerb etc., angeboten. Die Fachschaft steht dabei im stetigen Kontakt mit dem Institut Français Düsseldorf und anderen Kooperationspartnern. Ein Chanson-Abend im Schuljahr 2015/16 mit Jean-Claude Séférian gehört beispielsweise zu den außerunterrichtlichen Projekten unserer Schule, die von den Schülerinenn und Schülern gerne wahrgenommen werden.
Um den Schülerinnen und Schülern eine ganheitlich interkulturelle Erfahrung zu ermöglichen, bietet das Petrinum verschiedene Studienfahrten nach Frankreich sowie eine Korrespondenz zu französischsprachigen Schulen in ausgewählten Jahrgangsstufen an. Weiterhin wird ein Schüleraustausch mit frankophonen Ländern angestrebt und die Suche nach Austauschpartnern fortgesetzt.

Medienerziehung im Fach Französisch
Auch Medienerziehung wird am Petrinum großgeschrieben und der kritische Umgang mit Medien im Unterricht in regelmäßigen Abständen gefestigt. Der Einsatz von audio-visuellen und auditiven Dokumenten gehört zum Unterrichtsalltag dazu, genauso wie die Arbeit im Computerraum bei Bedarf. Insbesondere in der Sekundarstufe II erfolgt im Themenbereich Le monde de travail eine Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Bewerbungen und Anschreiben.

Erfolgreiche Teilnahme an den DELF-Prüfungen 2016


Dieses Schuljahr konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 des Petrinum nach intensiver Vorbereitung durch Fr. Rehm-Zillikens und Fr. von Wensierski erfolgreich an dem Diplôme d'Etudes de la Langue Française (DELF) teilnehmen. So durften sich dieses Jahr 27 Schülerinnen und Schüler über ihre DELF-Diplome freuen. Alle haben die Prüfungen hervorragend gemeistert!
Das DELF-Zertifikat untergliedert sich in verschiedene Anforderungsniveaus und Kompetenzbereiche. Dabei handelt es sich um standardisierte weltweit anerkannte, staatliche französische Sprachdiplome. Man kann sie in mehr als 125 Ländern erwerben. Davon können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sicherlich bei ihrem weiteren schulischen und außerschulischen Bildungsweg profitieren.
Wir gratulieren den Preisträgern aus den Jahrgangsstufen 7 und 8 ganz herzlich und hoffen auch im nächsten Schuljahr wieder auf eine erfolgreiche Teilnahme.


Frankreich-Austausch am Petrinum Brilon 2017/18

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Zum ersten Mal nach langer Zeit hat die Französisch-Fachschaft des Gymnasium Petrinum einen deutsch-französischen Austausch für sich gewinnen können.
Nachdem die langjährige Kooperation mit der Partnerstadt Hesdin von französischer Seite nicht mehr aufrechterhalten werden konnte, freuten sich alle Beteiligten über die Möglichkeit des Aufbaus einer neuen deutsch-französischen Freundschaft.
„Bei der Suche nach einer neuen Austauschschule hatten wir viel Glück. Es hat sich nach geraumer Zeit ein geeignetes Gymnasium gefunden“, so Julia von Wensierski, die seit 2015 am Gymnasium als Französischlehrerin tätig ist und mit der Aufgabe des Austausches betraut wurde.

14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 haben sich im Oktober 2017 mit Frau von Wensierski und ihrem Kollegen Herrn Heil als Begleiter auf den Weg nach Maubeuge begeben.

In der französischen Stadt nahe der belgischen Grenze liegt das Lycée André Lurçat, das von über 1000 Schülern besucht wird.

Über eine Woche haben die Schülerinnen und Schüler an einem vielseitigen Programm teilnehmen und interkulturelle Erfahrungen sammeln können. Die Schüler wurden von ihren Gastfamilien herzlich aufgenommen und hatten die Möglichkeit den Alltag in Frankreich besser kennenzulernen.

Neben vielen Höhenpunkten – wie z.B. der Tagesausflug in die Großstadt Lille – gab es auch einige Überraschungen. Angefangen vom nicht so üppigen französischen Frühstück bis hin zu sehr langen Schultagen war so einiges dabei, wie die Schüler in einem Interview für die Tageszeitung „La voix du Nord“ bekannt gaben.

„Im Februar erwarten bereits alle Beteiligen ungeduldig den Gegenbesuch und freuen sich auf eine abwechslungsreiche Zeit“, so Schulleiter Johannes Droste.
Geplant sind unter anderem eine Stadterkundung in Brilon sowie eine Besichtigung der Dr. Oetker-Welt in Bielefeld.

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Bonjour à tous!

Ein Bericht von Milena Menke (EF)

Zum ersten Mal seit Langem hat das Gymnasium Petrinum wieder einen Austausch organisiert und ein französisches Gymnasium besucht.

14 Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 sind am 12. Oktober 2017 mit Frau von Wensierski und Herrn Heil als Begleiter in den Bus Richtung Maubeuge gestiegen. In der französischen Stadt nahe der belgischen Grenze liegt das Lycée André Lurçat , das wir während unseres Aufenthaltes besuchten.

Nach unserer Ankunft wurden wir den Austauschpartnern zugewiesen und nach einer kurzen Führung im Lycée in die Gastfamilien entlassen. Am Freitag nahmen wir dann mit den Franzosen am jeweiligen Unterricht teil. Das Wochenende konnten wir individuell gestalten, was manche nutzten, um nahe gelegene Großstädte, wie zum Beispiel Brüssel oder Mons, zu besuchen. Um das Wochenende ausklingen zu lassen, besichtigten wir den Zoo im Stadtzentrum von Maubeuge. Den darauffolgenden Tag verbrachten wir sowohl mit französischen als auch spanischen Austauschschülern in der Großstadt Lille. Nach einer anstrengenden Rallye ging es ins Shoppingcenter EuraLille. Dort konnten wir ausgiebig shoppen und entspannen. Am Abend verabschiedeten sich die spanischen Austauschschüler mit einer deutsch-französisch-spanischen Abschiedsfeier, bei der wir viele leckere französische und spanische Spezialitäten essen konnten. Das waren zum einen Maroilles, ein typisch französischer Käse, und Baguette. Auch das Programm am Dienstag war wieder sehr schön und auch anstrengend. Am Vormittag beteiligten wir uns am Unterricht. Dieser wird insgesamt strenger gestaltet, was die Schüler aber nicht vom Spaß-haben abhält. Nach der einstündigen Mittagspause fuhren wir Deutschen gemeinsam mit unseren Lehrern in das Glasmuseum Sars-Poteries, wo wir in einem anschließenden Workshop unsere eigenen Glaskunstwerke kreieren konnten. Am Mittwoch, dem letzten Tag, stand das Cross-Turnier an, bei dem alle Schüler des Lycée auf dem Schulgelände einen Parcours bestreiten müssen. Der erste im Ziel erhielt einen Preis, leider hat von uns aber keiner gewonnen :/. Am Donnerstag, den 19. Oktober, fuhren wir die lange Fahrt wieder nach Hause.

Während des ganzen Austausches hatten wir sehr viel Spaß und konnten uns gut mit den Franzosen unterhalten. Das Programm war sehr vielseitig gestaltet und die Franzosen sehr gastfreundlich.

Wir freuen uns alle schon auf den Gegenbesuch der Franzosen in Brilon!


Französisches Sprachdiplom DELF am Petrinum Brilon

Was ist DELF?

Das französische Sprachdiplom DELF (Diplôme d'Etudes en Langue Française) wurde 1985 etabliert und wird vom Ministère de l’Education Nationale vergeben.

Die auf dem Diplom zertifizierten Kompetenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR) verhelfen Schülerinnen und Schülern zu einem europafähigen Nachweis ihrer Französischkenntnisse.

Für NRW ist das Institut Français in Düsseldorf die zuständige Institution.

Wofür braucht man es?

Wie jede andere Zusatzqualifikation ist das DELF-Diplom sehr positiv für eine Bewerbung, ein Praktikum und/ oder einen Auslandsaufenthalt etc., fördert den Umgang mit der Fremdsprache und steigert nicht zuletzt das sprachliche Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler.

Außerdem ist es ab einem bestimmten Niveau möglich an einer französischsprachigen Universität zu studieren, ohne einen Sprachtest ablegen zu müssen

Was wird geprüft und welche Niveaus gibt es?

Die DELF-Diplome sind standardisierte und in der ganzen Welt anerkannte, staatliche französische Zertifikate. Sie gelten als Nachweis grundlegender Französischkenntnisse und besitzen eine lebenslange Gültigkeit. Man kann sie in mehr als 157 Ländern erwerben.

Die DELF-Prüfungen gibt es für verschiedene Kompetenzniveaus.
A1: Klasse 7
A2: Klasse 8 oder 9
B1: Jahrgangsstufe EF oder Q1
B2: Jahrgangsstufe Q1 oder Q2

In der DELF-Prüfung werden die mündlichen und schriftlichen Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben auf die Probe gestellt. Die Diplome müssen nicht alle der Reihe nach erworben werden.

Der Erwerb ist zweimal im Jahr (Januar/Februar und Juni) möglich.

Was machen wir in der DELF-AG?

Der Zeitpunkt, zu dem unsere AG stattfindet, wird in nahestehender Zeit bekannt gegeben.

In der AG werden die Fertigkeiten, die für die Prüfung von Bedeutung sind intensiv trainiert.

Dazu werden auch Prüfungsbeispiele hinzugezogen.

Darüber hinaus kommt ihr zusätzlicher Einsatz den schulischen Anforderungen an die Sprachkompetenz entgegen, da die Aufgabenformate mit denjenigen im Fachunterricht vergleichbar sind.

Und was kostet das?

Das Institut Français erhebt für das DELF scolaire folgende Prüfungsgebühren:
A 1: 18 €
A 2: 35 €
B 1: 40 €
B 2: 50 €

Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Merci et à bientôt
Julia von Wensierski

Lateinisch

latein

Das Fach Latein kann derzeit am Petrinum belegt werden:

  • Zu Beginn der Jahrgangsstufe 6 (WP I). Am Ende der Jahrgangsstufe EF (10) kann das    Latinum erworben werden, wenn im letzten Kurshalbjahr mindestens die Note „ausreichend“ erreicht wird.                                                                                                                   
  • Zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 (WP II). In diesem Fall wird das Latinum am Ende der Jahrgangsstufe Q1 (11) bei mindestens ausreichenden Leistungen (5 Punkte) im letzten Kurshalbjahr vergeben.
  • Zu Beginn der Jahrgangsstufe EF (10) als neu einsetzende Fremdsprache, insbesondere für die Schülerinnen und Schüler, die von einer anderen Schulform in die gymnasiale Oberstufe eintreten. Auch bei dieser Belegung kann durch eine Abschlussprüfung im Zusammenhang mit der Abiturprüfung das Latinum erlangt werden
  • Auch in den beiden ersten Fällen kann das Fach Latein zur Erfüllung der Bedingungen im fremdsprachlichen Bereich bis zum Ende der Qualifikationsphase und auch als Abiturfach belegt werden.
    In der Spracherwerbsphase steht die Arbeit mit einem Lehrbuch im Vordergrund. Dabei handelt es sich um:
  • Das Werk „Via mea“ aus dem Cornelsen-Verlag bei Anwahl des Faches im WP I-Bereich ab der Jahrgangsstufe 6.
  • Das Lehrbuch „prima A“ aus dem Buchner-Verlag bei Anwahl des Faches im WP II-Bereich ab der Jahrgangsstufe 8.
  • Das Lehrwerk „prima C“ ebenfalls aus dem Buchner-Verlag bei Belegung des Fachs als neu einsetzende Fremdsprache zu Beginn der Einführungsphase.
    Nach Abschluss der Spracherwerbsphase steht die Auseinandersetzung mit lateinischen Originaltexten im Vordergrund des Unterrichts, genauer gesagt um:
  • In der Einführungsphase die Autoren Ovid (Ars Amatoria) und Catull (Carmina) im 1. Schulhalbjahr, die Autoren Sallust (Coniuratio Catilinae) und Cicero (Oratio in L. Catilinam prima) im 2. Schulhalbjahr.
  • In der Qualifikationsphase die Autoren Seneca (Epistulae morales ad Lucilium), Ovid (Metamorphosen), Livius (Ab urbe condita) und Cicero (Pro P. Sestio oratio)
  • Bei Latein als neu einsetzende Sprache werden die Autoren Seneca (Epistulae morales ad Lucilium) und Cicero (Orationes Philippicae) behandelt.

Italienisch

italienisch

Das Fach Italienisch kann am Petrinum zu Beginn der Jahrgangsstufe EF (10) als neu einsetzende Fremdsprache gewählt werden. Das Fach eignet sich auch für die Schülerinnen und Schüler, die von einer anderen Schulform in die gymnasiale Oberstufe eintreten.

In der Einführungsphase und im ersten Jahr der Qualifikationsphase wird überwiegen mit dem Lehrbuch „In piazza“ aus dem C.C. Buchner-Verlag gearbeitet.

Eine mündliche Kommunikationsprüfung im Fach Italienisch wird seit dem Schuljahr 2014/2015 im zweiten Halbjahr der Qualifikationsphase 1 (Q1) anstelle einer Klausur verpflichtend durchgeführt, um die mündlichen Kommunikationsfähigkeiten im Fach Italienisch zu stärken. Diese werden so noch mehr in die Leistungsüberprüfung einbezogen. Mündliche Kommunikationsprüfungen sind in der APO-GOSt als Form der Leistungsüberprüfung verankert. Am Ende der Qualifikationsphase wird die Niveaustufe B1 des GeR (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen) mit Anteilen von B2 erreicht.

Kunst

Kunst(Unterricht) ist ...

kunst-praeambel


Think BIG: Die ersten Pinselstriche sind getan!

Petriner Künstler gestalten Fabrikwände bei der Firma Dominit in Brilon-Wald

Die Vorgeschichte: 2016 -
die Kondensatorenfirma „Dominit“ (http://www.condensator-dominit.de/de/) kauft das Gelände um den denkmalgeschützten Essigturm, muss neben einer Fabrikhalle u.a. eine „Station zur Energieverteilung“ errichten, ein Zweckgebäude in Beton.
Als verantwortungsbewusster Unternehmer macht sich Eigentümer Dr. Dresel Gedanken auch um das ästhetische Äußere. Er erinnert sich eigener Schulerfahrungen und hat eine Idee: eine bereits bemalte Wand ist weniger anfällig für Vandalismus als eine kahle Betonfläche.
Gedacht, getan: ein Brief ans Gymnasium Petinum, die Idee ist tatsächlich in die Abitur-Obligatorik des Faches Kunst integrierbar, und nach einigen klärenden e-mails machen sich Schülerinnen und ein Schüler aus zwei Kunst-Grundkursen des aktuellen Abiturjahrgangs Q2 unter Leitung ihrer Kunstlehrerin Frau Puhl an die umfangreiche Ideensammlung und Entwurfarbeit: die zu gestaltenden Wände sollen etwas von der wechselvollen Geschichte Brilon-Walds spiegeln.
Nomen est omen: der Bedeutung des Waldes, der Holzwirtschaft, der frühen Industrialisierung und der Schienenlegung für den Bahnhof, aber auch von Zeiten des
2. Weltkrieges … und hoffnungsvoll das Heute, mit einem etwas „grüneren“ Zeitgeist.

Die aufwändige Logistik der Vorarbeiten ist geschafft: es entsteht eine drei Wände dekorierende Collage aus unterschiedlichen Ansichten, die nun von uns noch gemalt werden und dann -ab Mai vielleicht- an den Wänden der Powerstation befestigt werden können.

Wir werden im Laufe der Arbeit vom Fortschritt und auch den etwas anderen Erfahrungen mit Kunstunterricht noch weiter berichten bzw. bebildern.

EM Puhl

 
 
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GESCHAFFT !!! Condensator – DOMINIT - Wände dekoriert

Allerdings malen meine Künstlerinnen und der Künstler aus den beiden GK Kunst Q2 lieber, als dass sie (Erfahrungsberichte) schreiben…

O-Ton Anastasia „Whow, das hätte ich mir nicht träumen lassen, dass mal ein Werk von mir in der Öffentlichkeit gezeigt wird!“.
Ab Ende Mai soll es soweit sein, Eintritt frei in Brilon-Wald.

Unser Dank gilt natürlich Herrn Dr. Dresel für das Angebot (s. Artikel „Die ersten Pinselstriche sind getan“), die Finanzierung und die Freiheiten in der Motivgestaltung
sowie Herrn Becker für die immer kreative logistische Leistung bei den z.T. widrigen Umständen der Realisation unserer Arbeit!

Mitgemacht haben:
Marie Becker, Sven Posner, Julia Ries, Gina Volmer; Eyleen Blüher, Medina Meha, Rebecca Schulte, Tanja Wiegelmann; Anastasia Mosjo; Vanessa Prügel; Leonie Glenzer, Melissa Kaiser, Jennifer Littich, Alina Schulte

6 – 4 – 2017 EM Puhl

 
 
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Kunstprojekt wird verwirklicht

Grundkurs Kunst Q2 bei Frau Puhl: Erstellung eines Schuldenkmals

von Anna Nieder, Merle Muckermann und Lisa Walbaum

Brilon. Um mit den ersten Überlegungen zur Aufgabenstellung anzufangen, mussten wir uns erst einmal darüber klar werden, was ein Denkmal überhaut ist. Es ist ein Kunstwerk, das zur Erinnerung an einen Ort, eine Person oder ein Ereignis entworfen wird. Tja, dazu fiel uns spontan gar nichts ein. Deshalb gingen wir in den Schulgarten, der direkt neben unserem Kunstraum liegt, und haben uns inspirieren lassen.
Nach einigem Grübeln hieß unser Thema „Natur und Nachhaltigkeit“. Etwas für die anderen Schüler, auch die kommenden Generationen, zu errichten passte dazu sehr gut. Unsere erste Idee von einem Barfußpfad musste uns Frau Puhl, unsere Kunstlehrerin, leider aufgrund der schwierigen Umsetzung wieder ausreden. Also mussten die Naturmaterialien anders in den Fokus gesetzt werden und vielleicht könnten wir den Schulaspekt noch mehr mit einbringen.
Nach einigen hitzigen Diskussionen entschieden wir uns für die Darstellung unserer Schullaufbahn mit allen Höhen, Tiefen und Stolpersteinen - alles mit Hilfe von natürlichen Materialien. Die Schwierigkeiten der einzelnen Jahrgangsstufen beruhen dabei auf unseren persönlichen Empfindungen.
Die 5. Klasse wird bei unserem Denkmal durch Federn dargestellt. Wir hatten damals noch ein so „beflügeltes Gefühl“, da wir endlich auf der weiterführenden Schule angekommen waren. In der 6. Klasse bahnten sich dann die ersten Hürden an, vor allem durch die zweite Fremdsprache, aber es war immer noch ein entspannter Schulalltag. Mit Beginn der Pubertät wurde auch der Schulalltag schwieriger. Die 7. Klasse wird deshalb durch rote Erde mit höherem Gewicht dargestellt. Der grobe Rindenmulch beschreibt die 8. Klasse mit dem neu einsetzendem Wahlfach. In der 9. Klasse waren alle reifer geworden und man bekam mehr Verantwortung, da es auf die Oberstufe zu ging und auch die Klassengemeinschaft besser wurde - heller Sand symbolisiert dies.
Mit Beginn der Oberstufe setzten wir unterschiedliche Steine ein. Die EF stellten wir mit Kies dar, denn es handelt sich um das einfachste Level der Oberstufe. Die Q1 bedeutete für uns einiges an Schwierigkeiten, daher auch größerer Steine. Es gab nun Leistungskurse und der Notendruck wurde größer, denn alles wird ab diesem Zeitpunkt für die Abiturnote gewertet. In der Q2 drehte sich alles nur noch ums Abitur, aber trotzdem glitzern die großen weißen Steine, denn die Gemeinschaft unter uns Schülern verschönerte den Schulalltag, besonders unsere Nikolaus- und Abiaktion.
Wir setzen unsere Idee zunächst in einem Modell um, von dem nicht nur unsere Kunstlehrerin begeistert war, sondern auch unser Schulleiter Herr Droste, weshalb er uns die Genehmigung gab, das Denkmal in Natura vor der Schule zu bauen.
Wir mussten nun einen fast 2 Meter großen Baumstamm besorgen, den uns das Forstamt Brilon freundlicherweise zur Verfügung stellte. Das Sägewerk Kersting in Nehden unterstützte uns beim Aushöhlen des Stamms, was wir unter viel Kraftaufwand noch verfeinern mussten.
Als nächstes mussten wir das Holz lasieren, Bretter sägen und diese im Inneren festschrauben - ganz ungewohnte Tätigkeiten für uns. Bevor die Materialien eingefüllt werden konnten, musste jede einzelne Lücke zwischen den Brettern und dem Stamm abgedichtet werden. Wir haben im Anschluss 30 kg Steine gewaschen und als weitere Zutaten 10 kg Sand, 5 kg Rindenmulch und 5 kg Erde im Backofen getrocknet.
Schlussendlich musste noch die Acrylglasscheibe angebracht werden, nachdem wir sie mit unserem Lehrer Herrn Paschkewitz passgenau ausgesägt haben. Da der Stamm mittlerweile ziemlich an Gewicht zugenommen hatte, war es nicht leicht das Denkmal aufzustellen. Bei allem konnten wir stets auf die Hilfe von Hausmeister Herrn Becker und unserer Lehrer Frau Puhl und Herrn Paschkewitz vertrauen.

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Musik

Das Fach Musik am Gymnasium Petrinum in Brilon


Das Fach MUSIK bildet am Gymnasium Petrinum in Brilon einen besonderen Schwerpunkt. Dies lässt sich sowohl auf den Bildungswert des Faches als auch auf die Bedeutung von Musik für das Schulleben zurückführen. Neben der musikalischen Begleitung schulischer Veranstaltun-gen geben die Schülerinnen und Schüler z.B. Konzerte innerhalb und außerhalb der Schule oder nehmen an Workshopwochenenden u.a. im Musikbildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg teil. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge erhalten eine Möglichkeit, die im Mu-sikunterricht, aber auch in den Ensembles (Big Band, Junior Big Band, Chor und Bläserkreis) und musikalischen Arbeitsgemeinschaften erlangten musikalischen Kompetenzen umfassend anzuwenden oder hier individuell gefördert zu werden. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht je-doch nicht nur das Musizieren, sondern auch die Beschäftigung mit allgemeinbildenden musik-bezogenen Themen. Eine wesentliche Aufgabe des Musikunterrichts ist es auch, alle Schüle-rinnen und Schüler zu unterstützen, ihre musikbezogene Kompetenz weiter zu entwickeln.

Unterrichtsstruktur im Fach Musik
Für die Sekundarstufe I gilt folgende Stundentafel:

  • Klasse 5 und 6: 2 Wochenstunden
  • Klasse 7 bis 9: 2 Wochenstunden halbjährlich im Wechsel mit Kunst


In der gymnasialen Oberstufe werden in der Einführungsphase zwei Grundkurse angeboten. In der Qualifikationsphase gibt es ein bis zwei Grundkurse, je nach Schülerzahl.
Alle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, an den Ensembles des Petrinum teilzunehmen:
• für die Jgst. 5 – 6 Unterstufenchor
• für die Jgst. 7 – Q2 Schulchor (Schülerinnen und Schüler / Lehrerinnen und Leh-rer)
• für die Jgst. 5 – 9 Junior-Big Band
• für die Jgst. 8 – Q2 Bigband (offen für außerschulische Interessenten)
• für die Jgst. 8 – Q2 Bläserkreis (offen für außerschulische Interessenten)


Unterrichtsbedingungen
Die Fachschaft Musik besteht derzeit aus zwei Unterrichtenden mit der Fakultas Musik in der Sek. I und II, sowie einem Unterrichtenden mit Nachqualifizierung für das Fach Musik in der Sek. I.
Die Ensembles finden u. a. außerhalb der Schulzeit, z.B. auch in 14-täglichem Rhythmus am Samstag-Vormittag statt.
Für den Unterricht stehen 2 Musikräume zur Verfügung. Die Ensembleproben finden sowohl im Fachraum als auch in der Aula des Petrinum statt. Zur Ausstattung beider Musikräume gehören je 1 Drum Set, Percussions-Instrumente, 1 Klavier bzw. Flügel, mehrere Keyboards, 1 elektr. Gi-tarre, 1 E-Bass, Verstärker und Lautsprecher, sowie Computer und Beamer bzw. Smartboard. Ebenfalls haben beide Fachräume fest installierte Audio-Anlagen mit CD-Player und Anschlüs-se für andere elektronische Geräte.

Instrumentalpraktischer Kurs / Vokalpraktischer Kurs
In der Jahrgangsstufe Q1 haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen „Instrumental-praktischen Kurs“ oder einen „Vokalpraktischen Kurs“ zusätzlich zum normalen Grundkurs zu belegen, der an die Big Band oder den Chor der Schule gekoppelt ist. Hier geht es um die Ver-mittlung und Vertiefung musikpraktischer Fähigkeiten und ihre Präsentation im Rahmen des Schullebens.
Da diese Kurse die Teilnahme in der schulischen Big Band bzw. dem Chor voraussetzen, kön-nen diese Kurse von allen Schülerinnen und Schülern gewählt werden, die ein Instrument spie-len, das für diese Musikgattung typisch ist, bzw. die stimmlichen Voraussetzungen erfüllen. Bei-de Kurse werden mit 3 Wochenstunden erteilt. Hiervon werden 2 Stunden auf die Ensemble-Proben verwandt, die dritte Stunde wird für praktische und musiktheoretische Fortbildung in der Kleingruppe genutzt. Die Teilnahme an den Proben sowie an den Aufführungen von Big Band bzw. Chor sind obligatorisch.

Konzerte
Gegen Ende des Schuljahres wird ein Sommerkonzert in der Aula durchgeführt, dessen Termin zu Beginn des Schuljahrs verbindlich festgelegt wird. Ein weiteres Konzert erfolgt vor den Weih-nachtsferien. Ziel ist es, dass bei beiden Konzerten möglichst viele Schülerinnen und Schüler der Schule teilnehmen können.
Für die Konzerte der Big Band kann zur Vorbereitung ein Intensivprobenwochenende im Musik-bildungszentrum Südwestfalen in Bad Fredeburg stattfinden.

Außerunterrichtliche Veranstaltungen
Während des Schuljahres wird der Unterricht nach Möglichkeit ergänzt durch fachbezogene Ex-kursionen, wie z.B. zu Musical-Veranstaltungen, Konzerten, Musikmessen u.a.


Bläserklasse

Zum ersten Mal wird im Schuljahr 2017/18 in der Jahrgangsstufe 5 eine Bläserklasse eingerichtet:


Besuch des Festivals ACHT BRÜCKEN in Köln

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Zum zweiten Mal bot die Fachschaft Musik eine Fahrt zum Festival ACHT BRÜCKEN nach Köln an, die von Herrn Claus Zoellner großzügig gesponsert wurde.
Unter dem Motto „Musik und Glaube“ erklangen neben religiöser Musik im engeren Sinne insbesondere heutige Kompositionen, in denen große menschliche Fragen von Sein und Sinn, von Angst und Zuversicht thematisiert wurden.

Unter Begleitung der beiden Musiklehrer Frau Gosselke und Herrn Dr. Nordmann nahmen die 25 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen EF-Q2 an dem ACHT BRÜCKEN Lunch Konzert mit dem Herskowitz Trio aus New York teil, in dem Auszüge aus „Maas“ von Leonard Bernstein gespielt wurden.

Am Nachmittag stand eine Museumsführung durch die Sammlung Haubrich auf dem Programm unter dem Motto: Die künstlerische Auseinandersetzung mit der politsch / gesellschaftlichen Situation in den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts.

Den Abschluss der überaus gelungenen Tagesfahrt bildete eine Führung durch die Philharmonie, die sehr eindrucksvoll war und den Schülerinnen und Schüler noch lange in Erinnerung bleibt.

Am Ende waren sich alle einig, dass es ein gelungener und eindrucksvoller Besuch in der Kulturmetropole Köln war. Ein Besuch im nächsten Jahr ist bereits geplant!

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Literatur

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

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