Mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich

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Mathematik

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Mathematik ist wunderschön, wichtig und aktuell!

„Mathematik stellt eine der wichtigsten, ältesten, beständigsten und zugleich hochaktuellsten Kulturleistungen der Menschheit dar. Ob der Mensch nun in Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Technik, analytisch verstehend und analytisch formend tätig wird - Mathematik ist nicht wegzudenken. In einer Zeit, die mehr und mehr von High-Tech-Computern, komplexen Prozessen und einem nie vorher da gewesenen naturwissenschaftlich-technischen Fortschritt geprägt ist, nimmt die Mathematik eine zunehmend bedeutendere Position ein. Viele der unsere moderne Gesellschaft bestimmenden Kultur- und Kommunikationsformen basieren im Wesentlichen auf mathematischen Erkenntnissen und Methoden, die oftmals auf aktuellste Forschungsergebnisse zurückgehen.

Mathematisches Arbeiten ist ein intellektuelles Abenteuer, zu dem man Phantasie, Einfallsreichtum, logisches Denken, Durchhaltevermögen und Kritikfähigkeit benötigt. Mathematische Theorien sowie Problemstellungen und deren Lösungen sprechen nicht nur den Intellekt an, sondern auch Gefühle und ästhetisches Empfinden,vergleichbar mit künstlerischen Aktivitäten. Mathematiker sind – wie Dichter, Maler und Komponisten – Schöpfer von Motiven, Strukturen und Mustern, die frisch und lebendig die Jahrhunderte überdauern können. Die Schönheit der Mathematik lässt sich auf sehr vielfältige Weise demonstrieren. Sie hängt weder vom Schwierigkeitsgrad noch vom Niveau der betrachteten Ergebnisse oder Lehrsätze ab, der ästhetische Gehalt lässt sich auch auf elementarer Stufe kultivieren. Das bekannteste Beispiel hierfür dürfte der Lehrsatz des Pythagoras sein.

Andererseits ist Mathematik ein unersetzliches Hilfsmittel. Kein Notebook, kein Handy, kein DVD-Player, kein Navigationssystem, keine Computertomographie, keine Geldkarte, keine Scannerkasse ohne Mathematik.“

(Gekürzt übernommen aus: Auf dem Weg zu einem veränderten Mathematikunterricht, Peter Baptist, Dagmar Raab, Warum soll man Mathematik an der Schule unterrichten? Seite 6 und 7, www.sinus-transfer.de)

 
 

Mathematik am Petrinum

Das Fach Mathematik wird in allen Jahrgangsstufen verpflichtend unterrichtet. In der Qualifikationsphase kann Mathematik sowohl als Grundkurs wie auch als Leistungskurs belegt werden.

Das aktuell eingesetzte Lehrwerk ist in der Sekundarstufe I "Elemente der Mathematik" aus dem Schroedel-Verlag und in der Oberstufe "Lambacher Schweizer Mathematik" aus dem Klett-Verlag.

Wir arbeiten in der Oberstufe seit dem Schuljahr 2014/15 mit dem TI Nspire als grafikfähigem Taschenrechner.

Über den Unterricht hinaus bieten Wettbewerbe wie z.B. der Känguru-Wettbewerb, der Bundeswettbewerb Mathematik oder die Teilnahme am mathematischen Adventskalender die Möglichkeit, mathematische Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern und an neuen Aufgaben auszuprobieren.

Informatik


Unsere Lebens- und Arbeitswelt hat sich einschneidend und kontinuierlich in den letzten Jahren verändert und wird sich in der Zukunft weiter verändern. Grund dafür sind die weltweite Vernetzung und Kommunikation, soziale Netzwerke und Automation. Komplexe Informationssysteme bestimmen zunehmend unser berufliches und privates Leben, Wissenschaft und Wirtschaft. Daher wird Medienkompetenz, d.h. der Umgang mit digitalen Medien, zu einer Kulturtechnik. Informatiksysteme müssen verantwortungsvoll und sachgerecht angewendet werden.
Informatikunterricht beschäftigt sich damit, die Grundlagen solcher Systeme besser zu verstehen.
Informatik wird zur Zeit in der Sekundarstufe I als 3-4-stündiger Kurs im Wahlpflichtbereich II und in der Oberstufe als Kurs in allen Jahrgangsstufen angeboten.
Das häufig projektartige Arbeiten im Fach Informatik fördert das selbständige Lernen und ermöglicht individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Außerdem werden durch die Projektgruppen auch soziale und kommunikative Kompetenzen gefördert.
Sowohl im Wahlpflichtbereich wie auch in der Einführungsphase wird durch das Programmieren von grafischen Elementen ein spielerischer Zugang ermöglicht und die Motivation der Schülerinnen und Schüler gefördert.

Physik

Aufgaben und Ziele des NWU in der Sekundarstufe I des Gymnasiums

Naturwissenschaft und Technik prägen unsere Gesellschaft in allen Bereichen. Sie bilden heute einen bedeutenden Teil unserer kulturellen Identität, und das Wechselspiel zwischen den Erkenntnissen der Physik, Chemie und Biologie und deren technischer Anwendung bewirkt Fortschritte auf vielen Gebieten. Die Weiterentwicklung der Forschung in den Naturwissenschaften und in der Technik stellt die Grundlage für neue Verfahren dar, z.B. in der Medizin, der Bio- und Gentechnologie, den Umweltwissenschaften und der Informationstechnologie. Werkstoffe und Produktionsverfahren werden ständig verbessert oder neu konzipiert und erfunden. Andererseits birgt die naturwissenschaftlich-technische Entwicklung auch Risiken, die erkannt, bewertet und beherrscht werden müssen. Hierzu ist nicht nur Wissen aus den naturwissenschaftlichen Fächern nötig, sondern auch die Verbindung mit den Gesellschaftswissenschaften.
Unter naturwissenschaftlicher Grundbildung (Scientific Literacy) wird die Fähigkeit verstanden, naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden, naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen und aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen, um Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, welche die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen.
Gemäß den Bildungsstandards ist es Ziel dieser naturwissenschaftlichen Grundbildung, wichtige Phänomene in Natur und Technik zu kennen, Prozesse und Zusammenhänge zu durchschauen, die Sprache und Geschichte der naturwissenschaftlichen Fächer zu verstehen, ihre Erkenntnisse zu kommunizieren sowie sich mit ihren spezifischen Methoden der Erkenntnisgewinnung und deren Grenzen auseinanderzusetzen. Dazu gehört das theorie- und hypothesengeleitete Arbeiten, das eine analytische und rationale Betrachtung der Welt ermöglicht. Naturwissenschaftliche Theorien sind deshalb eine große kulturelle Errungenschaft einer modernen Gesellschaft, und das Verstehen naturwissenschaftlich-aufklärerischer Ideen ist ein wichtiger Bestandteil der individuellen Entwicklung hin zu einem rationalen und aufgeklärten Lebensstil. Grundlegendes naturwissenschaftlich-technisches Wissen ermöglicht Individuen, selbstbestimmt und effektiv entscheiden und handeln zu können, aktiv an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung teilzuhaben und an der Mitgestaltung unserer Lebensbedingungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzuwirken. Naturwissenschaftliche Grundbildung bietet damit im Sinne eines lebenslangen Lernens auch die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit der sich verändernden Welt und für die Aneignung neuer Wissensbestände – sowohl für individuelle Entscheidungen im Alltag als auch im Rahmen naturwissenschaftlich-technischer Berufsfelder.
Grundbildung in den Fächern Physik, Chemie und Biologie hat auch für unsere Gesellschaft besondere Bedeutung. So benötigen moderne Industriegesellschaften entsprechend gebildete Arbeitskräfte, um in einem globalen Markt konkurrieren zu können. Eine solide Grundbildung in diesem Bereich ist deshalb Voraussetzung für die Entwicklung der gesellschaftlichen Potenziale in naturwissenschaftlicher Forschung und technischer Weiterentwicklung.
Eine Grundbildung in Physik, Chemie und Biologie ist deshalb ein wesentlicher Teil von Allgemeinbildung, da sie eine für die Gesellschaft wichtige Sicht auf die Welt ermöglicht und damit hilft, sowohl die Gesellschaft als auch das Individuum weiterzuentwickeln.


Der Beitrag des Faches Physik zur naturwissenschaftlichen Grundbildung

Die Physik stellt eine wesentliche Grundlage für das Verstehen natürlicher Phänomene und für die Erklärung und Beurteilung technischer Systeme und Entwicklungen dar. Durch seine Inhalte und Methoden fördert der Physikunterricht für die Naturwissenschaften typische Herangehensweisen an Aufgaben und Probleme sowie die Entwicklung einer spezifischen Weltsicht.

Physikunterricht ermöglicht Weltbegegnung durch die Modellierung natürlicher und technischer Phänomene und die Vorhersage der Ergebnisse von Wirkungszusammenhängen. Dabei spielen sowohl die strukturierte und formalisierte Beschreibung von Phänomenen als auch die Erarbeitung ihrer wesentlichen physikalischen Eigenschaften und Parameter eine Rolle. Im Physikunterricht können die Schülerinnen und Schüler vielfältige Anlässe finden, die physikalische Modellierung zur Erklärung natürlicher Phänomene zu nutzen. Darüber hinaus ist die historische Entwicklung der Physik sehr gut aufgearbeitet und vielfach beschrieben. Sie bietet eine wissenschaftliche Grundlage für Unterricht über die Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik zum Verständnis wissenschaftlicher Forschung und Erkenntnisgewinnung.
Das Experiment hat eine zentrale Bedeutung für die naturwissenschaftliche Erkenntnismethode und somit auch eine zentrale Stellung im Physikunterricht. Im Hinblick auf die anzustrebenden prozessbezogenen Kompetenzen kommt den Schülerexperimenten eine herausgehobene Bedeutung zu.
Somit wird im Physikunterricht eine Grundlage für die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Themen und ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen gelegt. Zudem leistet er einen Beitrag zur Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe sowie auf technische Berufe und ermöglicht damit anschlussfähiges Wissen.
Für das Verständnis physikalischer Zusammenhänge ziehen Schülerinnen und Schüler Kompetenzen und Erkenntnisse aus dem Biologie- und Chemieunterricht heran. Auf diese Weise werden eigene Sichtweisen und Bezüge der Fächer aufeinander, aber auch deren Abgrenzungen erfahrbar.

© 2015 Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen - Letzte Änderung: 22.07.2008

Die Sekundarstufe I

Physik wird in der Sekundarstufe I in den Klassen 6, 7, 8.1 und 9 jeweils mit zwei Stunden pro Woche unterrichtet. Obwohl es sich um ein „eher mündliches Fach“ handelt, werden auch so genannte „schriftliche Tests“ geschrieben (sie werden nicht immer angekündigt).

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Im Vordergrund des Unterrichts steht zunächst die Orientierung an physikalischen Phänomenen mit Hilfe von Experimenten, die der Lehrer als Demonstrationsversuch vorführt oder die SuS im Gruppenversuch selbst durchführen. In zunehmendem Maße werden in den höheren Klassen auch Theorien mit abstrakteren Modellvorstellungen in den Unterricht eingebunden.

Die Auswahl der Unterrichtsinhalte erfolgt zum einen aufgrund der durch die Richtlinien vorgegebenen Obligatorik und zum anderen unter Berücksichtigung möglicher Schülerexperimente und Demonstrationsexperimente im Hinblick auf die Ausstattung der Physiksammlung. Die Fachschaft hat im Rahmen des Schulprogramms ein Curriculum erstellt, das in dem oben genannten Zusammenhang eine Orientierung bietet und fachübergreifende Aspekte aufzeigt.

Die Sekundarstufe II

Physik wird in der EF in einem 3-stündigen Kurs und in Q1 und Q2 in einem 3 stündigen Grundkurs oder einem 5-stündigen Leistungskurs unterrichtet. Das Gymnasium Petrinum in Brilon verfügt über eine sehr gut ausgestattete experimentelle Sammlung, so dass sich die meisten physikalischen Phänomene direkt erfassen und auswerten lassen. Eine computergestützte Auswertung von experimentellen Daten ist mit dem vorhandenen CASSY-System ebenfalls möglich.

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Die Fachinhalte für das Fach Physik sind in einem Schulinternen Curriculum zusammen mit methodischen Hinweisen, Kontextbezügen und möglichen Experimenten dargestellt.

Der Physikunterricht der gymnasialen Oberstufe vermittelt neben der Kenntnis wichtiger physikalischer Phänomene, Begriffe, Gesetze und Modelle auch fachspezifische Methoden und Arbeitsweisen, die insbesondere dazu beitragen, SuS physikalische Sichtweisen sowie Möglichkeiten und Grenzen naturwissenschaftlichen Denkens erfahren zu lassen.

Im Unterricht der SI setzen wir die bewährten Schülerbücher „Impulse Physik“ von Klett ein.
In der SII ist das anspruchsvolle Lehrwerk „Physik Oberstufe“ von Cornelsen eingeführt.



Fahrt der JS 9 zur Uni Paderborn 2015

Am Mittwoch, den 11.03. sind wir, ca. 30 Schüler der Jahrgangsstufe 9 und vier Schüler aus der Jahrgangsstufe Q2 um elf Uhr mit einem Bus zur Uni Paderborn in den Fachbereich Physik gefahren. Dort angekommen begrüßte uns Johannes Pauly in einem Hörsaal mit einem Vortrag zum Thema „Physik – der Schlüssel zum Glück“. In dem Vortrag lernten wir viel über die verschiedenen Berufsfelder und Möglichkeiten in der Physik. Außerdem klärte er uns über den Aufbau eines Physikstudiums an der Universität Paderborn auf.

Danach hielt Prof. Dr. Thomas Zentgraf eine Kurzvorlesung zum Thema Nano – Hologramme und brachte uns sein Forschungsgebiet anhand eines Experiments näher.

Um 13:15 Uhr trafen wir uns alle zum gemeinsamen Essen in der großen Mensa der Universität. So konnten wir einen Einblick in den Alltag eines Studenten gewinnen.

Gegen 14:00 Uhr wurden wir dann in vier ungefähr gleich große Gruppen eingeteilt. Insgesamt gab es vier Führungen bzw. Workshops (Campusführung, Praktikum 1, Praktikum 2 und Forschungslabore) denen alle Gruppen jeweils einmal zugeteilt wurden. Dadurch konnten wir im Praktikum mehr über das Physik – Phänomen Impulserhaltung erfahren und konnten diesen mit moderneren und genaueren Geräten beweisen was in der Schule nicht möglich ist.

Bei der Campus – bzw. Laborführung konnten wir Physiker bei ihrer Forschung beobachten und einen Teil der Uni besichtigen.

Die vier Schüler der Q2 experimentierten im Labortrakt der Uni, um sich auf das anstehende Abitur nochmal eindringlich vorbereiten zu können.

Gegen 16:00 Uhr trafen wir uns alle zur gemeinsamen Verabschiedung und machten uns wieder auf den Weg nach Brilon.

Letztendlich wäre zu sagen, dass dies ein sehr gelungener, schöner und interessanter Tag war. So war uns ein kurzer Einblick in das Leben eines Studierenden und das wissenschaftliche Arbeiten eines Physikers gewährt.

Außerdem möchten wir uns noch bei Herrn Feldmann und Herrn Henke bedanken, ohne die diese Fahrt sicher nicht möglich gewesen wäre.

Lena Kreis, Lynn Blüggel

Chemie

Das Leben des Menschen wird heute in hohem Maße von den Kenntnissen und Erkenntnissen der Naturwissenschaften bestimmt. Dazu ist es nötig, dem Schüler zu verdeutlichen, dass Tätigkeit in der Chemie durch die Gesellschaft beeinflusst wird und umgekehrt auch Auswirkungen auf die Gesellschaft hat. Einerseits haben Erzeugnisse der chemischen Industrie den heutigen Lebensstandard erst ermöglicht, andererseits scheinen sie aber auch dazu beizutragen, dass der Fortbestand unserer Zivilisation in zunehmendem Maße gefährdet ist.

Der Chemie-Unterricht will dabei aber auch dem weit verbreiteten Vorurteil entgegenwirken, dass Chemie und Natur prinzipiell Gegensätze seien. So lernen die Schüler, dass die Umstellung von Produktionsverfahren und der Einsatz von Recycling-Prozessen zur Reduktion von Umweltbelastungen beitragen kann. Ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Fragestellungen nehmen in den Chemie-Lehrplänen einen sehr breiten Rahmen ein, der folgende Bereiche umfasst:

  • Ablauf und Steuerung chemischer Reaktionen in Natur und Technik
  • Chemie in Anwendung und Gesellschaft
  • Chemische Forschung
  • Erkenntnisse, Entwicklungen und Produkte


Sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II erfahren die Schüler das Fach Chemie als eine Disziplin, die bei der Fülle von Einzelphänomenen nach übersichtlichen Gesetzen strukturiert ist. Die charakteristischen Denkweisen des Faches helfen ihnen auch, sich in anderen Bereichen unserer Gesellschaft zurechtzufinden, fächerübergreifende Themen schaffen breitgefächerte Einsichten.

Eine zentrale Rolle spielt das Experiment. Die Schüler sollen in die Lage versetzt werden, Probleme zu erkennen, zu formulieren, die Lösungswege zu planen und experimentell zu verfolgen (entdeckendes Lernen). Der mit großem Aufwand errichtete neue Chemie-Übungsraum unserer Schule bietet ideale räumliche Bedingungen. In den letzten Jahren wird eine rückläufige Zahl von Chemie-Studenten mit Besorgnis beobachtet, chemisch ausgebildete Fachkräfte werden aber in erhöhtem Maße benötigt. Die Schule muss sich im Rahmen einer allgemeinen Bildungsökonomie in die Ausbildung rechtzeitig einschalten und auch Bedingungen schaffen, um das Interesse der jungen Menschen an diesem Fach zu erhöhen.

Insgesamt glauben wir, dass der Chemieunterricht in der gymnasialen Oberstufe einen großen Beitrag zur allgemeinen Studierfähigkeit und beruflichen Zukunft schafft.


Chemische Industrie fördert Chemieunterricht am Petrinum mit 2400€

Chemie

Seit Jahren unterstützt der Verband der Chemischen Industrie den Chemieunterricht an deutschen Schulen.(www.vci.de/fonds)

Dieses Jahr konnten sich die Schüler des Gymnasium Petrinum über 2400 € freuen. Von diesem Betrag wurden Laborgeräte angeschafft, die die vorhandene Ausstattung ergänzen und somit die Möglichkeiten des praktischen Arbeitens auf dem Gebiet der Chemie erweitern. Dazu gehören in diesem Fall Büretten, Gasbrenner und andere Glasgeräte.

Das Foto zeigt Schülerinnen und Schüler des Chemiekurses EF bei Experimenten mit den Geräten.

 

Handy-Sammelaktion

 Große Sammelaktion des Chemie-GKs der Q1 – Wir sammeln Handys für die Umwelt!!!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Zur Aktion:
wie auch in den letzten Jahren üblich, starten wir (der Chemie GK der Q1 – Kurslehrerin Frau Weber) wieder unsere große Handysammelaktion zum Ende des Schuljahres. Gesammelt werden dabei alle alten Handys, die ungenutzt in euren Schubladen liegen und die ihr nicht mehr gebrauchen könnt / wollt – egal ob funktionstüchtig oder nicht; egal ob heile oder mit Spiderapp. Weiterhin ist es egal, ob ihr z.B. einzelne Teile des Handys nicht mit abgeben wollt (wie z.B. Speicherkarten, Ladegeräte etc.). Diese Dinge könnt ihr gerne behalten oder mit abgeben, ganz wie ihr wollt. Was nicht benötig wird, sind Kartons oder Bedienungsanleitungen. Bei noch funktionstüchtigen Geräten, löscht vorher bitte alle Daten (auf Werkseinstellung zurücksetzen) oder macht eine Notiz ans Handy, dann übernehmen wir das für euch. Bringt alles, was ihr bei euch / euren Eltern / Omas und Opas etc. ungenutzt in Schubladen findet, einfach mit und lasst es bis zum 30. Juni. 2017 bei Frau Weber ins Fach legen (oder steckt es direkt in die Handysammelbox in U34 (Chemie-Übungsraum)).

Warum werden die Handys gesammelt?
Herzlichen Glückwunsch: Als Besitzer eines alten Handys bist du Rohstofflieferant! Die Zahl der Elektrogeräte in deutschen Haushalten wächst ständig, und eines der beliebtesten Geräte ist das Handy. Früher oder später ist jedoch auch das modernste Gerät veraltet oder wird nicht mehr gebraucht – und ist gleichzeitig noch immer sehr wertvoll:
Millionen alte Handys verstauben in den Schubladen. Bis zu 120 Millionen könnten es nach neuesten Schätzungen sein, die in Deutschland ungenutzt herumliegen. Allein in diesen Schubladenhandys liegen über 1000 Tonnen Kupfer ungenutzt herum – genug um ein Telefonkabel 2 ½ mal um die Erde zu legen. Dazu enthalten sie viele andere wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Palladium und die sogenannten seltenen Erden. Diese werden oft in sehr armen Ländern unter unwürdigen Bedingungen von Kindern aus Minen abgebaut. Die Kinder setzen dabei nicht nur ihre „Freizeit“ sondern auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Wenn diese Metalle recycelt werden, hilfst du also auch dabei, diese Arbeit einzudämmen.

Was passiert mit deinem alten Handy?
Die Deutsche Umwelthilfe und die Telekom kooperieren seit 2003 erfolgreich bei der Sammlung, dem Recycling und der Weiterverwendung von Althandys. Unser gemeinsames Ziel ist es, möglichst viele alte Handys weiterzuverwenden oder zu recyceln und damit viele Rohstoffe in den Kreislauf zurückzuführen.
Die Umwelt profitiert dabei dreifach:
1. Handys werden erneut verwendet (also weiterverkauft, wenn noch funktionstüchtig) oder die Wertstoffe werden zurück gewonnen;
2. Schadstoffe werden fachgerecht entsorgt;
3. zudem spendet die Deutsche Telekom aus den Erlösen der zurückgegebenen Alt-Handys an die Deutsche Umwelthilfe, die damit wieder Umweltprojekt jeder Art in ganz Deutschland unterstützt.

Wer von euch noch mehr über die Aktion wissen möchte, findet alles unter www.handysfuerdieumwelt.de

Wir bedanken uns schon jetzt für eure Hilfe und eure Spenden –
Euer Chemie GK- Q1 und Frau Weber


Mehr als nur Chemie!

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Ein Bericht von der naturwissenschaftlichen Fahrt vom 15.-18.10.2017 nach Frankfurt.
Zum ersten Mal wurde den Chemie-LK der Q1 und Q2 die Möglichkeit gegeben an einem fächerübergreifenden naturwissenschaftlichen Projekt der Goethe-Universität Frankfurt am Main teilzunehmen.

So machten wir uns am Sonntag, den 15.10.2017, auf den Weg Richtung Frankfurt. Dort angekommen hatten wir noch reichlich Zeit zur freien Verfügung. Für jeden war etwas dabei, egal ob der Besuch des Main-Towers, gemütlicher Zeitvertreib am Main oder eine ausgiebige Shoppingtour in der Innenstadt.

Am nächsten Morgen brachen wir mit den unterschiedlichsten Erwartungen zum naturwissenschaftlichen Campus auf. Dort angekommen erhielten wir eine kurze Einführung und starteten mit unseren ersten Modulen zum Thema Biotreibstoffe.
So stellten wir im Fachbereich der Chemie Biodiesel her und überprüften danach experimentell Vor- und Nachteile von diesem.

Daran anschließend beschäftigten wir uns in der Biologie mit dem Prozess der alkoholischen Gärung und konnten so im folgenden Bioethanol, einen weiteren Biotreibstoff, selber herstellen.

Nach der Mittagspause thematisierten wir die sozio-ökonomischen Problematik von Biotreibstoffen und ließen auch die Nachhaltigkeit nicht außer Acht.

Zum Ausklang des aufregenden, spannenden Tages wurde uns die Möglichkeit geboten, ein Konzert von Madeline Juno in einem Club mit Großstadt-Atmosphäre mitzuerleben.
Der zweite Tag unseres Aufenthalts thematisierte die Biomechanik. Damit verbunden gingen wir in der Biologie auf die biochemischen Prozesse in Muskelzellen ein und durften selber Muskelgewebe präparieren.

In der Physik suchten wir Antwort auf die Frage, welche physikalischen Abläufe in unserer Bewegung zu finden sind. Wir verwendeten computerbasierte Messwerterfassung, Videoanalyse und Beschleunigungssensoren.

Unser theoretisch erarbeitetes Wissen konnten wir dann praktisch im Modul der Sportwissenschaften anwenden und bekamen so einen Einblick in die professionelle Leistungsdiagnostik. Hier wurde versucht die Relevanz der Gesundheitserhaltung im Kontext der verschiedenen Fächer herauszustellen.

Das Ende des Tages verbrachten wir alle zusammen bei einem leckeren Essen und anschließendem guten Austausch, der den Zusammenhalt innerhalb der Kurse stärkte. Diesen Abend werden wir sicherlich lange in guter und lustiger Erinnerung behalten.
Für uns ging es am letzten Tag um das Thema E-Mobilität noch einmal in das chemische Labor. Die Elektrochemie wurde uns mithilfe von anschaulichen Experimenten verdeutlicht.

Wir beschäftigten uns sowohl mit derzeitig eingesetzten Technologien sowie zukunftsorientierten Ansätzen.

Auch die Studien- und Berufsorientierung kam bei unserem Besuch an der Universität nicht zu kurz. Jeder hatte individuell die Möglichkeit verschiedenste Vorlesungen aus jeglichen Fachbereichen nach Interesse zu besuchen. Es wurden einige Vorlesungen z.B. BWL-, Physik und Pharmazievorlesungen in Kleingruppen besucht.

Nach vier anstrengenden aber interessanten Tagen machten wir uns mit vielen Erfahrungen im Gepäck auf die Rückreise Richtung Heimat.

Alles in allem blicken wir auf eine sehr vielseitige Zeit in Frankfurt zurück. Besonders gut gefallen hat uns das selbständige Arbeiten in Kleingruppen mit modernster Laborausstattung. So bekamen wir einen Einblick in die Arbeitsweise in einem naturwissenschaftlichen Studium, aber auch einen generellen Einblick in das Studentenleben.

Wir möchten uns im Namen aller Teilnehmer bei Frau Bathe-Burmeister, Frau Plöger und allen, die uns die Fahrt ermöglicht haben, bedanken. Es waren wirklich vier wunderschöne und gut organisierte Tage. Für alle folgenden Jahrgangsstufen hoffen wir, dass auch sie die Möglichkeit haben an einer Naturwissenschaftsfahrt teilzunehmen.

Lena Kreis Q2
Kathrin Patzsch Q1


Diesjähriges Thema: Sei weltbewegend! Verantwortungsvoll Handeln. Miteinander gestalten!

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Um die Welt zu bewegen, sollten wir geistig wie körperlich beweglich bleiben.
Dies setzt voraus, dass man die unausweichliche Notwendigkeit erkennt, beweglich werden zu müssen. Doch sind wir bereits in diesem Stadium, uns tatsächlich bewegen zu wollen und Veränderungen zu bewirken? Es gibt und gab viele Ansätze, losgelöst vom Erdöl mit seiner Gesamtproblematik, uns für eine zukunftsorientierte Mobilität zu gewinnen. Doch der Verbraucher reagiert mit Skepsis, Ablehnung und Desinteresse - hält Beweglichkeit für selbstverständlich. Diese Unbeweglichkeit und Bevorzugung eingeübter, automatisch sich einstellender Bewegungsabläufe könnte dem Wunsch, die Welt zu bewegen, sie und damit auch uns zu verändern, neu zu erfinden, entgegenwirken, noch bevor sie und wir so richtig in Bewegung gekommen sind.

Um den Ist-Zustand in Deutschland und der Region Brilon zu analysieren, Möglichkeiten zu erkennen und Sackgassen aufzuzeigen, wurden verschiedene alternative Methoden der Energiegewinnung von der Klasse 9b unter der Anleitung von Frau Dr. Bathe-Burmeister hinterfragt. Ausgehend von den chemischen Grundlagen standen plötzlich politisch orientierte Fragen im Raum, wurde die ökologische und ökonomische Wirkung sowie die Sozialverträglichkeit untersucht und Überraschendes festgestellt. Die Ergebnisse fassten die Schüler in einem Magazin mit dem Titel: „Grün mobil-nachhaltig ans Ziel! Lass blühen-fahr grün!“ zusammen.

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„Hilfe, mir wächst ein dicker Pickel“

Pflegeprodukte für unreine Haut chemisch analysiert
Ein Projekt des Chemie-GK der Q1


Jeder kennt sie und fast jeder hat sie auch schon mal gehabt: Pickel. Doch wie wird man diese lästigen Dinger wieder los? Die Drogerie bietet genügend Produkte, auch Hausmittelchen oder medizinische Mittel gibt es zu Hauf. Aber wie hilfreich sind diese einzelnen Produkte und woraus bestehen sie eigentlich? Gibt es ein Wundermittel?
Der Q1-Chemie-GK hat sich einige Wochen mit dieser Frage beschäftigt und unter verschiedenen Aspekten einige Produkte näher untersucht. Fünf Gruppen haben Experimente durchgeführt und ausgewertet. Schriftlich und mit Bildern dokumentiert wurden die Ergebnisse festgehalten und verglichen. Alle Gruppen waren sich am Ende einig: Ein absolutes Wundermittel gegen Pickel gibt es nicht.

Es kommt immer auf die Art der eigenen Haut und ihre Reaktion auf die angewandten Produkte an. Beispielsweise sind bei trockener Haut Antipickelprodukte zu empfehlen, die pflegend sind. Bei öliger Haut kommen Peelings in Betracht, da diese überschüssigen Talg gut entfernen.

Aufgrund der Fülle an Produkten muss man als Konsument seinen Hauttypen kennen und ggf. testen, bis man ein Produkt findet, das hilft und gut mit der Haut harmoniert. Bei stärkeren Pickeln und Akne ist es zu empfehlen, einen Arzt aufzusuchen. 


Vanessa Prior
Fachlehrerin Katrin Plöger

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Biologie

Der Beitrag des Faches Biologie liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Im Biologieunterricht sollen multiperspektivisches und systemisches Denken entwickelt werden. Weil der Mensch Teil dieses Systemgefüges ist, trägt der Biologieunterricht zur Entwicklung eines individuellen Selbstverständnisses bei. Hierbei spielt die Gesundheitserziehung eine wichtige Rolle.

Biologische Erkenntnisse beeinflussen zunehmend auch politische Entscheidungen (beispielsweise Gentechnik, Embryonenschutz und Präimplantationsdiagnostik). Sie berühren die Fundamente des Wertesystems unserer Gesellschaft.
Es ist ein grundlegendes Ziel des Biologieunterrichts, den Schülerinnen und Schülern wichtige Erkenntnisse und Entwicklungen in den Biowissenschaften durchschaubar und verständlich zu machen.

Der Unterricht der Jahrgangsstufen 5-9 bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe vor. Dem systematischen Wissensaufbau mit Hilfe von Basiskonzepten („Struktur und Funktion“, „System“ und „Entwicklung“) kommt eine besondere Bedeutung zu.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Faches zählen in den Klassen 5 und 6 die Themen Menschenkunde, Säugetierkunde, Pflanzen in ihrer ökologischen Bedeutung als Produzenten und die Pflanzenzelle. In der Klasse 8 liegt ein ökologischer Schwerpunkt. In Klasse 9 stehen noch einmal humanbiologische Aspekte im Vordergrund, bei denen der Genetik und Fortpflanzung eine tragende Rolle zukommen. Den Abschluss der 9 bilden Systematik und Evolution.

In der Einführungsphase der Oberstufe werden cytologische Phänomene sowohl anatomischer als auch physiologischer Art behandelt.
Die anschließende Qualifikationsphase widmet sich den Großthemen Genetik/Fortpflanzung, Ökologie, Evolution und Informationsverarbeitung.


Exkursion des Biologie Leistungskurs


Am 21.April 2016 hat unser Biologie LK zusammen mit unserem Lehrer Herrn Theine, einen Laborkurs zur molekulargenetischen Tierartenbestimmung, unter dem Thema ,,Was ist in unserer Wurst?“ am Berufskolleg Olsberg besucht.

Dort angekommen wurden wir zunächst in zwei Gruppen aufgeteilt und erhielten eine Sicherheitseinweisung, hierzu gehörte unter anderem auch das Tragen von Laborkitteln und Schutzbrillen. Unsere Aufgabe für den Tag bestand darin herauszufinden, welche verschiedenen Fleischarten sich in der untersuchten Wurst befinden.
Schon nach einer kurzen Information von unserem Leiter Dr. Wilmers zum Tagesablauf, durften wir das Pipettieren ausprobieren. Da wir die ganzen Methoden schon im ersten Halbjahr theoretisch durchgenommen hatten, war es gut nochmal die wichtigsten Infos erneut erklärt zubekommen. Dadurch hatten wir es alles wieder im Gedächtnis und waren in der Lage die einzelnen Schritte praktisch umzusetzen. Wir haben unter anderem das Gel für die Gelelektrophorese hergestellt und anschließend diese auch durchgeführt.
Nur leider bekamen nur zwei von elf Gruppen ein verwendbares Versuchsergebnis, sodass sie die Fleischarten aus ihrer Wurst bestimmen konnten.
Wir hoffen das auch weiterhin Kurse die Möglichkeit bekommen, solche Exkursionen zu machen, denn durch das praktische Ausprobieren ist das Ganze leichter verständlich und auch einfacher zu merken.
Trotz unserer wenigen verwendbaren Ergebnisse hatten wir alle einen schönen und lehrreichen Tag für den wir uns gerne bei Herrn Theine, dem Berufskolleg Olsberg und auch beim Förderverein, für die Finanzierung des Ausflugs, bedanken.

Verfasst von: Jennifer Littich und Saskia Frigger

Gymnasium Petrinum Brilon

Zur Jakobuslinde 21
59929 Brilon

Tel: 0 29 61 / 97 45 33

Fax: 0 29 61 / 97 45 66

E-Mail: sekretariat@petrinum-brilon.de

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