1. Bereich "Wissenschaftspropädeutik":
Wie alle Fächer der
gymnasialen Oberstufe hat auch das Fach "Erziehungswissenschaft" den
Anspruch, wissenschaftspropädeutisch zu arbeiten. Dazu
gehört es, aufbauend auf dem Allgemeinwissen der
Schüler/innen, systematisch fachliches Grundlagenwissen zu
vermitteln und zu vertiefen, wobei auch fachübergreifende
Fragestellungen einzubeziehen sind. Um auch selbständiges
Lernen und Arbeiten zu ermöglichen, werden grundlegende
wissenschaftliche Erkenntnis- und Verfahrensweisen ab 11.1 schrittweise
erarbeitet (Methodenkompetenz).
Zudem erfordern die Inhalte die Fähigkeiten, problem- und
prozessbezogen zu denken, sachgemäß zu
argumentieren, historische Bzüge und Relativität zu
erkennen, grundlegende wissenschaftstheoretische und philosophische
Fragestellungen und Deutungen der Wirklichkeit zu verstehen und zu
reflektieren, außerdem Kommunikation- und
Kooperationsbereitschaft.
2.
Bereich "Handlungspropädeutik"
(Persönliche
Entfaltung/soziale Verantwortlichkeit)
Die Möglichkeit zum selbständigen Lernen soll Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit bieten, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu erproben sowie ihre Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln. Über die Unterrichtsinhalte soll zudem die Begegnung mit Werten, Wertsystemen und Orientierungsmustern stattfinden und den Schülerinnen und Schülern zur Entfaltung eigener Wertpositionen verhelfen. Dabei kommt der Entwicklung sozialer Kompetenzen sowie einer demokratischen, kooperativen und emanzipierten Grundhaltung besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus will der Unterricht Verständis für und Toleranz gegenüber andere(n) Nationen und Kulturen wecken, außerdem sollen studien- und berufsbezogene Kompetenzen vermittelt werden (Berufsorientierung).
Eine Übersicht über die Unterrichtsinhalte im Fach Erziehungswissenschaften finden Sie hier als PDF-Dokument.