Gymnasium Petrinum Brilon

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Mathematik

Die technische und wissenschaftliche Zivilisation moderner Gesellschaften beruht in hohem Maße auf Mathematik und ihren Anwendungen. Der Mathematikunterricht hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern die kulturelle und zivilisatorische Bedeutung der Mathematik aufzuzeigen. Es sind zentrale Ideen herauszuarbeiten, die den Zusammenhang zwischen mathematischer und außermathematischer Kultur sichtbar machen.
Der Mathematikunterricht muss den Lernenden vielfältige Anlässe bieten, Brücken zu schlagen zwischen mathematischem Denken und Alltagsdenken, zwischen praktischem Tun und theoretischer Reflexion.
"...denn noch nie hat es eine Zivilisation gegeben, die bis in den Alltag hinein derart von mathematischen Methoden durchdrungen und derart von ihnen abhängig war wie die unsrige." (H.M.ENZENSBERGER: Zugbrücke außer Betrieb, in: FAZ vom 29.August 1998)
Um den Charme, die Schönheit, die Tragfähigkeit und die Reichweite der Mathematik Lernenden nahe zu bringen, bedarf es allerdings eines Umdenkens, das mehr ist als ein bürokratischer Reflex auf die Ergebnisse einer internationalen Vergleichsstudie (TIMMS). Neben der Verbesserung der unbefriedigenden Rahmenbedingungen kommt es vornehmlich auf die Veränderung des Unterrichts selbst an. Die aktuelle Didaktikdiskussion mahnt neben einem verstärkten Einsatz von Computern vor allem folgendes an:

Das letzte meint insbesondere:
Das Bearbeiten von Aufgaben ist die mit Abstand wichtigste Schülertätigkeit im Mathematikunterricht. Deshalb müssen mehr als bisher auch anspruchsvolle, offene, vernetzende Aufgaben behandelt werden. Denn eine weitere Ausdünnung der Inhalte und eine noch weitere Nachsicht gegenüber oberflächlichem, falschem Lernen ist der verkehrte Weg, um das Interesse an Mathematik zu erhöhen.

Inhalte der Sekundarstufe I
Inhalte der Sekundarstufe II