Schüleraustausch Polen 2025/26

08. Mai 2026

Schüleraustausch zwischen Deutschland und Polen stärkt Verständnis und Freundschaft

Vom 24.09. bis zum 01.10.2025 besuchten uns 13 polnische Schülerinnen und Schüler hier in Brilon am Gymnasium Petrinum. Bereits seit den Sommerferien haben wir uns über die sozialen Medien vernetzen und kennenlernen können. Als Gastgeber war es uns wichtig, den polnischen Austauschpartnern unsere Stadt Brilon und ihre nähere und weitere Umgebung zu zeigen. Besondere Highlights in dieser Woche waren die Altstadtführung in Münster mit einem anschließenden Zoobesuch, bei welchem wir viele Tiernamen auf Polnisch lernen durften, sportliche Aktivitäten und das Abschiedsfest mit Tanz und Gesang. Außerdem fand an diesem Wochenende die Michaelis-Kirmes in Brilon statt, auf der wir in unserer freien Zeit viele tolle Momente erleben konnten.
Den Gegenbesuch in der polnischen Stadt Chrzanòw in Kleinpolen traten wir vom 15.04. bis zum 22.04.2026 an. Nachdem wir bei einem gemeinsamen Frühstück im Liceum St. Staszica herzlich begrüßt wurden, konnten wir die Stadt zunächst auf eigene Faust erkundet. Einige Highlights des Programms waren der allgemeine Besuch der Stadt Krakau, das Besucherbergwerk Kopalnia Guido und Ausflug ins Karpaty-Gebirge. Einen besonders bewegenden und nachdenklichen Eindruck hinterließ bei uns allen die Besichtigung des Konzentrationslagers Auschwitz I sowie Auschwitz-Birkenau. Dort wurde uns schmerzlich bewusst, dass ein Begreifen der vergangenen Gräueltaten nahezu unmöglich sei. Die Aktualität dieses Themas und die Dringlichkeit, den heutigen Frieden mit allen Mitteln zu bewahren, wurden uns sehr deutlich. Ebenso wertvoll ist dabei das Pflegen internationaler Freundschaften, nicht nur im politischen Sinne.
Wir haben erkannt, wie schön es ist, in einem fremden Land – mit einer fremden Kultur und Sprache – liebevoll aufgenommen zu werden. Diese Freundschaften und Erlebnisse werden uns hoffentlich noch lange begleiten. Deshalb haben uns die Abschiedsfeste in beiden Ländern am letzten Abend auch die eine oder andere Träne vergießen lassen. Es war schön zu sehen, wie unsere Gruppen in so einer kurzen Zeit trotz anfänglicher Sprachbarrieren zusammengewachsen sind. Auf diesem Wege möchten wir daher „Danke!“ sagen: an das Deutsch-Polnische Jugendwerk, an die Sanddorf-Stiftung, an unseren schuleigenen Förderverein sowie an beide Schulen, dass sie den Austausch ermöglicht und unterstützt haben, an die Familien, dass wir und die polnischen Schüler so herzlich aufgenommen wurden, und an unsere neuen Freunde für humorvolle Momente und eine unvergessliche Zeit. Auf ein baldiges Wiedersehen!!!